{"id":4458,"date":"2026-07-13T10:43:23","date_gmt":"2026-07-13T08:43:23","guid":{"rendered":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/?page_id=4458"},"modified":"2026-07-13T10:43:23","modified_gmt":"2026-07-13T08:43:23","slug":"paedagogisches-konzept-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/paedagogisches-konzept-2\/","title":{"rendered":"P\u00e4dagogisches Konzept"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"5298\" height=\"1749\" src=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Logo_mit_Schrift_farbig.png\" alt=\"Logo Zooschule\" class=\"wp-image-3931\" style=\"width:400px\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">P\u00e4dagogisches Konzept<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">der Zooschule Landau<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">als Bildungsort f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Erwachsene<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Letzte \u00c4nderungen: 28.01.2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-fa804c34-0bbc-4920-ba7a-26819ba3cd70\" href=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Paedagogisches-Konzept-der-Zooschule-Landau.pdf\">Pa\u0308dagogisches Konzept der Zooschule Landau<\/a><a href=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Paedagogisches-Konzept-der-Zooschule-Landau.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-fa804c34-0bbc-4920-ba7a-26819ba3cd70\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"inhaltsverzeichnis\">Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"#1-paedagogisch-relevante-spezifika-der-einrichtung\">1. P\u00e4dagogisch relevante Spezifika der Einrichtung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#2-leitziel\">2. Leitziel<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#3-grundlagen\">3. Grundlagen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#4-didaktisches-grundkonzept\">4. Didaktisches Grundkonzept<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#5-inhalte-themen\">5. Inhalte\/ Themen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#6-kompetenzen\">6. Kompetenzen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#7-methoden-und-medien\">7. Methoden und Medien<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#8-zielgruppen\">8. Zielgruppen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#9-veranstaltungsformate\">9. Veranstaltungsformate<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#10-realisierung\">10. Realisierung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#11-zusammenarbeit-und-vernetzung\">11. Zusammenarbeit und Vernetzung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#12-bildungspartnerschaften\">12. Bildungspartnerschaften<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#13-qualitaetssicherung\">13. Qualit\u00e4tssicherung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#14-oeffentlichkeitsarbeit\">14. \u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#literatur\">Literatur<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"1-paedagogisch-relevante-spezifika-der-einrichtung\">1. P\u00e4dagogisch relevante Spezifika der Einrichtung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Zooschule Landau ist ein inklusiver, au\u00dferschulischer Lernort mit einer direkten Anbindung an die Rheinland-Pf\u00e4lzische Technische Universit\u00e4t Kaiserslautern-Landau (RPTU). Die p\u00e4dagogische Leitung ist im Institut f\u00fcr Bildung im Kindes- und Jugendalter der Universit\u00e4t verankert. Lehramtsstudierende der Universit\u00e4t arbeiten aktiv in der Einrichtung mit und nutzen die Zooschule als Praxisfeld f\u00fcr ihren zuk\u00fcnftigen Beruf. Das Geb\u00e4ude befindet sich auf dem Gel\u00e4nde des Zoologischen Gartens Landau. Das Zoogel\u00e4nde mit seinen rund 900 Tieren in \u00fcber 100 exotischen Arten bildet das besondere Umfeld f\u00fcr die Bildungsarbeit. Der Zoo wird prim\u00e4r von Eltern und Gro\u00dfeltern mit Kindern sowie von Schulklassen und Kindergruppen besucht; diese Personengruppen haben auch ein besonderes Interesse an den Bildungsprogrammen der Zooschule. Als ein au\u00dferschulischer Lernort wird die Zooschule von wechselnden Personen und Gruppen besucht, die Buchung einzelner Veranstaltungen mit einer Zeitdauer bis zu drei Stunden \u00fcberwiegt. Der relativ enge zeitliche Rahmen und das Arbeiten mit im Hinblick auf Interessen, Vorkenntnissen, F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten sehr heterogenen Gruppen pr\u00e4gen die Gestaltung der Bildungsveranstaltungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"2-leitziel\">2. Leitziel<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Ziel unserer Bildungsarbeit besteht zum einen darin, Wissen \u00fcber die Bedeutung, die Bedrohung und den Schutz der biologischen Vielfalt mit \u00f6kologischen, \u00f6konomischen, sozialen und globalen Bez\u00fcgen zu vermitteln und damit zu umweltgerechtem und dauerhaft zukunftsf\u00e4higem Handeln f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung anzuregen. Zum anderen werden Werte gelebt und Kompetenzen gef\u00f6rdert, die f\u00fcr einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Erde notwendig sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"3-grundlagen\">3. Grundlagen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"leben-gestalten-lernen\">\u201eLeben gestalten lernen\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Zooschule orientiert sich am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung und versteht sich als Einrichtung f\u00fcr Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (s. dazu Leitbild der Zooschule Landau). Sie folgt den Ausf\u00fchrungen der Agenda 21:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eBildung ist eine unerl\u00e4ssliche Voraussetzung f\u00fcr die F\u00f6rderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Verbesserung der F\u00e4higkeit der Menschen, sich mit Umwelt- und Entwicklungsfragen auseinanderzusetzen.\u201c (BMU, 1997, S. 261)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Fundament der Bildungsarbeit der Zooschule Landau bildet das folgende Verst\u00e4ndnis von \u201eNachhaltiger Entwicklung\u201c und \u201eBildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung\u201c:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNachhaltige Entwicklung\u201c \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 ist ein gesamtgesellschaftlicher Transformations- und Gestaltungsprozess, der es<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>erm\u00f6glicht, die Lebensgrundlagen und die Lebensqualit\u00e4t der gegenw\u00e4rtigen Generation zu sichern und gleichzeitig die Wahlm\u00f6glichkeiten zuk\u00fcnftiger Generationen zur Gestaltung ihres Lebens zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 ist heute der allgemein anerkannte Weg zur Verbesserung der individuellen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Zukunftschancen, zu gesellschaftlicher Prosperit\u00e4t, wirtschaftlichem Wachstum und \u00f6kologischer Vertr\u00e4glichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 hat zum Ziel, die Menschen zur aktiven Gestaltung einer \u00f6kologisch vertr\u00e4glichen,<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>wirtschaftlich leistungsf\u00e4higen und sozial gerechten Lebenswelt zu bef\u00e4higen. \u201eGlobal denken \u2013 lokal handeln\u201c wird dabei als wichtige Devise angesehen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 f\u00f6rdert Gestaltungskompetenz im Sinne von vorausschauendem, planendem und<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>vernetztem Denken, F\u00e4higkeit zur Solidarit\u00e4t, Verst\u00e4ndigungs- und Kooperationskompetenz sowie die Reflexion \u00fcber individuelle und gesellschaftliche Leitbilder. Umfassende Wissensvermittlung erg\u00e4nzt diesen Ansatz.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 geht von einer Bereitschaft zu lebenslangem Lernen aus und richtet sich an<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Menschen aller Altersgruppen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 kann sich nur innerhalb demokratischer Strukturen und eines politischen Rahmens,<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>der echte Partizipationsm\u00f6glichkeiten zul\u00e4sst, einer angstfreien Atmosph\u00e4re und einem Klima sozialer Gerechtigkeit wirkungsvoll entfalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachhaltigkeit ist der rote Faden unserer Aktivit\u00e4ten, Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (BNE) unsere konzeptionelle Grundlage. Wir stellen unsere Bildungsangebote in den Kontext der Agenda 2030 und der Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) und sehen sie als Teil einer weltweiten Anstrengung, nachhaltige Entwicklung voranzubringen und soziale Gerechtigkeit zu f\u00f6rdern. Insbesondere das Ziel Nr. 4, eine nachhaltige, qualitativ anspruchsvolle und lebenslange Bildung zu gew\u00e4hrleiten, fordert uns heraus, unsere Bildungsaktivt\u00e4ten jeweils auch auf globale Entwicklungen zu beziehen, und dies den Teilnehmenden bei unseren Angeboten transparent zu machen. Die Umsetzung der SDGs ist nicht allein mit politischen, finanziellen oder technologischen Mitteln zu erreichen. Menschen auf der ganzen Welt m\u00fcssen sensibilisiert, begeistert, beteiligt und motiviert werden, sich aktiv in die Transformation hin zu einer nachhaltigen Weltgemeinschaft einzubringen. In unseren vielseitigen, handlungsorientierten Bildungsangeboten wollen wir die Teilnehmenden zielgruppenspezifisch ermutigen, sich an nachhaltiger Entwicklung gem\u00e4\u00df des Ansatzes \u201eglobal denken \u2013 lokal handeln\u201c zu beteiligen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"gerechtigkeit-vielfalt-verantwortung-respekt-partizipation\">Gerechtigkeit \u2013 Vielfalt \u2013 Verantwortung \u2013 Respekt \u2013 Partizipation<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die p\u00e4dagogische Arbeit in unserer Bildungseinrichtung sind die Werte \u201eGerechtigkeit\u201c, \u201eVielfalt\u201c, \u201eDemokratie\u201c, \u201eVerantwortung\u201c, \u201eRespekt\u201c und \u201ePartizipation\u201c von besonderer Bedeutung und deshalb leitend. Sie spiegeln sich wider \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>in unserem didaktischen Grundkonzept,<\/li>\n\n\n\n<li>in unseren Bildungsangeboten,<\/li>\n\n\n\n<li>in unserem t\u00e4glichen Umgang miteinander,<\/li>\n\n\n\n<li>im Umgang mit den Teilnehmenden unserer Veranstaltungen,<\/li>\n\n\n\n<li>im Umgang mit unseren Kooperationspartnern\/ -partnerinnen sowie<\/li>\n\n\n\n<li>im Umgang mit allen Lebewesen und Ressourcen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das P\u00e4dagogische Konzept sowie darauf aufbauend auch das Bildungsprogramm werden in gemeinsamer Verantwortung von Leitung und Team erstellt, evaluiert und weiterentwickelt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"4-didaktisches-grundkonzept\">4. Didaktisches Grundkonzept<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"biodiversitaetsbildung-als-inhaltlicher-und-intentionaler-schwerpunkt\">Biodiversit\u00e4tsbildung als inhaltlicher und intentionaler Schwerpunkt<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Verlust der Biologischen Vielfalt geh\u00f6rt zu den Schl\u00fcsselproblemen unserer Zeit. Die Weltbev\u00f6lkerung steht vor der zentralen Aufgabe, die Biodiversit\u00e4t f\u00fcr weitere Generationen zu sichern. \u201eSchutz der Biologischen Vielfalt\u201c ist damit ein zentrales Thema der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. Aufgrund ihrer besonderen M\u00f6glichkeiten im Umfeld des Zoologischen Gartens Landau (s.o.) sieht die Zooschule hier ihren didaktischen Schwerpunkt. (Mit der sehr breit angelegten Artenvielfalt und seinem Engagement im Bereich Artenschutz stellt der Zoo Landau ein ideales Umfeld dar.) Im Rahmen der Biodiversit\u00e4tsbildung wollen wir \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Menschen f\u00fcr die Vielfalt der Arten und der \u00d6kosysteme sensibilisieren,<\/li>\n\n\n\n<li>die Bedeutung der Vielfalt aufzeigen sowie<\/li>\n\n\n\n<li>Handlungsm\u00f6glichkeiten zu ihrem Schutz vorstellen und anregen, diese<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>umzusetzen. In diesem Zusammenhang wollen wir grundlegendes Wissen vermitteln, Kompetenzen f\u00f6rdern und mit Verhaltensweisen, Lebensstilen und Werthaltungen vertraut machen, die im Hinblick auf die Sicherung unserer Lebensgrundlagen und damit f\u00fcr eine lebenswerte Zukunft erforderlich sind. Dabei wollen wir dabei auch Globales Lernen unterst\u00fctzen, also globale und lokale Zusammenh\u00e4nge und deren Wechselwirkungen verdeutlichen und gleichzeitig Fragen globaler sozialer Gerechtigkeit einbeziehen. Vor diesem Hintergrund haben wir zehn Intentionsbereiche erarbeitet, die grundlegend f\u00fcr unsere Bildungsarbeit sind. Sie werden im Folgenden unter Ber\u00fccksichtigung von vier Anspruchsniveaus zusammen mit methodischen Aspekten vorgestellt. Die Differenzierungen dienen als Richtschnur f\u00fcr die Planung und Durchf\u00fchrung aller Bildungsveranstaltungen. (Anspruchsniveau 1 entspricht in etwa dem intellektuellen Niveau von Vorschulkindern, Anspruchsniveau 2 dem intellektuellen Niveau von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der Klassen 1- 6, Anspruchsniveau 3 dem intellektuellen Niveau von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der Klassen 7-10, Anspruchsniveau 4 dem intellektuellen Niveau von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der Klassen 11-13.)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"1-interesse-und-freude-entwickeln-an-der-natur-an-lebewesen\">1     Interesse und Freude entwickeln an der Natur, an Lebewesen,<\/h3>\n\n\n\n<p>Naturph\u00e4nomenen und nachhaltigkeitsbezogenen Themen<\/p>\n\n\n\n<p>1.1   &#8211; sich mit Freude, Neugier und Interesse Lebewesen und Naturph\u00e4nomenen zuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>1.2   &#8211; sich Fragen und Problemen aus dem Bereich der Natur mit Neugier und Interesse<\/p>\n\n\n\n<p>1.3   zuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>1.3   &#8211; selbst biologisch-\u00f6kologische Fragestellungen (z.B. \u201eIst es sinnvoll, die Einwanderung von<\/p>\n\n\n\n<p>1.4   W\u00f6lfen nach Deutschland zu dulden?\u201c) oder Fragenstellungen zur Nachhaltigkeit (z.B.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie kann ich meinen pers\u00f6nlichen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck verkleinern?\u201c \u201eWie ist eine kontinuierliche Emissionsreduktion zu erreichen?\u201c) entwickeln und sich auch selbst mit der Kl\u00e4rung befassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Interesse und Freude sind motivationale und kognitive Personenmerkmale, die das Handeln pr\u00e4gen und entscheidend sind f\u00fcr die Entwicklung der Bereitschaft, sich konzentriert mit Inhalten und Themen auseinanderzusetzen. Umgekehrt entwickeln sich Interesse und Freude beim Befassen mit Sachverhalten oder Lebewesen. Interesse, Freude und Wissen zusammen genommen sind wiederum eine Grundlage f\u00fcr die Entwicklung von Wertsch\u00e4tzung und Handlungsbereitschaft. Hier gilt: \u201eNur was ich kenne und liebe, das bin ich auch bereit zu sch\u00fctzen.\u201c Das anregungsreiche Umfeld des Zoos mit seinen naturnah gestalteten Gehegen ist besonders geeignet, um Interesse und Freude an der Natur, an Lebewesen, Naturph\u00e4nomenen und nachhaltigkeitsbezogenen Themen zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"2-zielgerichtet-und-genau-betrachten-beobachten-beschreiben\">2     Zielgerichtet und genau betrachten, beobachten, beschreiben<\/h3>\n\n\n\n<p>2.1   &#8211; den K\u00f6rperbau von Tieren genau betrachten und beschreiben.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>einfache Interaktionen bei Tieren beobachten, beschreiben und deuten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>2.2   &#8211; Lebensr\u00e4ume (auch Tiergehege) und \u00d6kosysteme betrachten und beschreiben.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>naturbezogene Entwicklungen und Ver\u00e4nderungen beobachten und beschreiben.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>2.3   &#8211; auch komplexere biologische Vorg\u00e4nge, Abl\u00e4ufe und naturbezogene Sachverhalte<\/p>\n\n\n\n<p>beobachten und beschreiben sowie weitgehend fachlich korrekt erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>2.4   &#8211; die Gestaltung von Naturschutzgebieten, Zoos, Tiergehegen u.a. beschreiben und auf der<\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage von Kriterien bewerten\/ beurteilen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"wahrnehmungsschulung-betrachten-und-beobachten-lernen\">Wahrnehmungsschulung: Betrachten und beobachten lernen<\/h3>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Genaues Betrachten und systematisches Beobachten sind wesentliche Voraussetzungen f\u00fcr Analysen und Bewertungen und k\u00f6nnen im Sinne einer Prop\u00e4deutik schon vom fr\u00fchen Kindesalter an ge\u00fcbt werden. Dies ist dringend erforderlich, denn nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen f\u00e4llt es oft schwer, Lebewesen genau zu betrachten oder zu beobachten. Vorherrschend ist ein fl\u00fcchtiges, tendenziell ganzheitliches und gleichzeitig oberfl\u00e4chliches Betrachten mit sog. \u201eWeitwinkelperspektive\u201c. Einzelheiten werden dabei kaum erfasst. Besondere Schwierigkeiten bereitet systematisches Beobachten, weil es neben Konzentration auch Geduld erfordert. Da sich diese F\u00e4higkeiten nicht von selbst herausbilden, m\u00fcssen sie ge\u00fcbt werden. Das Umfeld des Zoos mit der M\u00f6glichkeit, lebende Tiere zu betrachten und zu beobachten, bietet dazu einzigartige Gelegenheiten. Als wichtig erweist sich auch die F\u00e4higkeit, das Beobachtete und Betrachtete verbalisieren zu k\u00f6nnen; auch sie muss ge\u00fcbt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"sprachfoerderung\">Sprachf\u00f6rderung<\/h3>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Sprache bzw. jegliche Form der \u00c4u\u00dferung reflektiert den Grad des Verst\u00e4ndnisses f\u00fcr den jeweiligen Sachverhalt. F\u00fcr den gemeinsamen Austausch \u00fcber Erlebtes, Beobachtetes, \u00fcber Sachverhalte und Probleme ist eine sach- und fachlich korrekte Sprache unabdingbar. Sprachf\u00f6rderung ist deshalb durchgehend bei allen Veranstaltungen in der Zooschule ein zentrales didaktisches Prinzip.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"3-respektvoll-und-achtsam-mit-der-natur-und-mit-lebewesen-menschen-tieren\">3     Respektvoll und achtsam mit der Natur und mit Lebewesen (Menschen, Tieren,<\/h3>\n\n\n\n<p>Pflanzen) umgehen<\/p>\n\n\n\n<p>3.1   &#8211; unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse von Menschen, Pflanzen und Tieren kennen und beachten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Bereitschaft entwickeln, Tieren und Menschen in Not zu helfen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>3.2   &#8211; die Bereitschaft und die F\u00e4higkeit entwickeln, sich in andere Menschen hinein zu f\u00fchlen<\/p>\n\n\n\n<p>und ihr Handeln nachzuvollziehen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>sich mit benachteiligten Menschen solidarisch zeigen.<\/li>\n\n\n\n<li>sich f\u00fcr eine gerechte Verteilung von Ressourcen, Lebensmitteln, Konsumg\u00fctern<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>3.3   &#8211; Leitbilder der heutigen Jugend kennen und verstehen, wie diese (eigene und die von<\/p>\n\n\n\n<p>3.4   anderen Personen) sich auf das Handeln auswirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: F\u00fcr den dauerhaften Erhalt der Natur ist es erforderlich, dass Menschen respektvoll und achtsam mit ihr und damit auch mit allen Lebewesen umgehen. Dies kann nur gelingen, wenn verstanden wird, dass alle Lebewesen ihren nat\u00fcrlichen Platz und eine Funktion im \u201eNetz des Lebens\u201c haben. Vor dem Hintergrund der Ethik Albert Schweitzers \u201eEhrfurcht vor dem Leben\u201c wollen wir zudem in unseren Veranstaltungen dazu anhalten, alle Tiere als Mitgesch\u00f6pfe anzusehen: \u201eIch bin Leben, das leben will \u2013 inmitten von Leben, das leben will\u201c (A. Schweitzer) &#8211; Tiere haben gleiche oder \u00e4hnliche Bed\u00fcrfnisse wie Menschen und sind ebenso leidensf\u00e4hig. F\u00fcr ein friedliches Zusammenleben und damit auch zur Sicherung der weltweiten Lebensgrundlagen ist es notwendig, dass sich Menschen f\u00fcr eine gerechte Verteilung der nat\u00fcrlichen Ressourcen einsetzen. Entscheidend ist hier die Erkenntnis, dass alle Menschen grundlegende Bed\u00fcrfnisse und Rechte haben. Um friedlich zusammenzuleben und gemeinsam an Probleml\u00f6sungen zu arbeiten, ist zudem die F\u00e4higkeit und die Bereitschaft zur Empathie notwendig, d.h. sich in die verschiedenen Lebenssituationen anderer Menschen einzuf\u00fchlen und das Verhalten und Handeln anderer nachzuvollziehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"4-biologisch-oekologische-grundprinzipien-und-wechselwirkungen-stoffkreislaeufe\">4     Biologisch-\u00f6kologische Grundprinzipien und Wechselwirkungen (Stoffkreisl\u00e4ufe,<\/h3>\n\n\n\n<p>Anpassungen, Vernetzungen) sowie grundlegende biologische Sachverhalte\/ Zusammenh\u00e4nge kennen und verstehen<\/p>\n\n\n\n<p>4.1   &#8211; zwischen belebter und unbelebter Natur sowie zwischen Spielzeugfiguren und<\/p>\n\n\n\n<p>Lebewesen unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>4.2   &#8211; erkennen, dass Tiere hinsichtlich ihres K\u00f6rperbaus, ihrer K\u00f6rperfunktionen und<\/p>\n\n\n\n<p>Sinnesleistungen auf ihren Lebensraum hin abgestimmt sind.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nahrungsketten entwickeln und den Begriff \u201edas Netz des Lebens\u201c erl\u00e4utern.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>4.3   &#8211; komplexere \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge und Stoffkreisl\u00e4ufe darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>4.4   &#8211; erkennen, dass der Mensch Teil der Natur ist und sein \u00dcberleben eng mit der Existenz<\/p>\n\n\n\n<p>anderer Lebewesen und der unbelebten Natur verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>den Begriff \u201e\u00d6kologisches Gleichgewicht\u201c erkl\u00e4ren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Solides Wissen ist Voraussetzung, um sich mit Zukunftsfragen und gesellschaftlichen Schl\u00fcsselproblemen kritisch auseinanderzusetzen. Das Umfeld des Zoos ist besonders geeignet, ein biologisch-\u00f6kologisches Grundwissen zu vermitteln. Wir ber\u00fccksichtigen, dass selbst erarbeitetes Wissen besser und l\u00e4nger behalten wird als pr\u00e4sentiertes \u201eVortragswissen\u201c und bietet deshalb vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten zum entdeckenden und forschenden Lernen an.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"5-auswirkungen-menschlichen-verhaltens-handelns-auf-die-natur-wahrnehmen\">5     Auswirkungen menschlichen Verhaltens\/ Handelns auf die Natur wahrnehmen<\/h3>\n\n\n\n<p>und bewerten<\/p>\n\n\n\n<p>5.1   &#8211; erkennen, dass menschliches Verhalten (z.B. Verschmutzung oder Zerst\u00f6rung) der Natur<\/p>\n\n\n\n<p>schaden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>5.2   &#8211; Gr\u00fcnde f\u00fcr den Verlust der Biologischen Vielfalt nennen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>M\u00f6glichkeiten des Schutzes der Biologischen Vielfalt nennen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>5.3   &#8211; erkennen, dass sich das Handeln vor Ort auf weit entfernte Regionen auswirken kann.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Folgen menschlicher Eingriffe in die Natur kennen und fallbezogen bewerten.<\/li>\n\n\n\n<li>Handlungen\/ Ma\u00dfnahmen aus der Perspektive verschiedener Personen betrachten und<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>die Beweggr\u00fcnde daf\u00fcr nachvollziehen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konsequenzen technischer Entwicklungen (z.B. Rohstoffgewinnung f\u00fcr die Herstellung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>von Handys in Gebieten mit einer hohen Biodiversit\u00e4t) erkennen und bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p>5.4   &#8211; Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Biologischen Vielfalt nach Kriterien bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Positive und negative Auswirkungen des menschlichen Verhaltens\/ Handelns auf die Natur sind nicht immer direkt sichtbar; oft m\u00fcssen Sch\u00e4digungsprozesse weit vorangeschritten sein, bis sie mit dem blo\u00dfen Auge wahrnehmbar und in ihrer negativen Auswirkung erkennbar sind. Zudem erfordert es in vielen F\u00e4llen grundlegendes und spezielles Wissen, um Auswirkungen \u00fcberhaupt wahrnehmen und bewerten zu k\u00f6nnen. Somit ist es wichtig, anschaulich und deutlich zu zeigen, welche Auswirkungen auf die Natur bestimmtes menschliches Verhalten zur Folge hat und welche langfristigen Konsequenzen damit verbunden sind. Nur so l\u00e4sst sich die Bereitschaft wecken, Verhaltensweisen zu \u00fcberdenken und ggf. zu \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"6-moeglichkeiten-die-natur-bzw-die-natuerlichen-lebensgrundlagen-zu-schuetzen\">6     M\u00f6glichkeiten, die Natur bzw. die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen zu sch\u00fctzen,<\/h3>\n\n\n\n<p>kennen, bewerten, umsetzen<\/p>\n\n\n\n<p>6.1   &#8211; einfache M\u00f6glichkeiten, die Natur und die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen zu sch\u00fctzen,<\/p>\n\n\n\n<p>kennen und sich darin ein\u00fcben (z.B. sparsam mit Wasser und Energie umgehen).<\/p>\n\n\n\n<p>6.2   &#8211; \u00fcber den Schutz von Lebensr\u00e4umen (Wiese, Wald, Bach, Meer \u2026) nachdenken und die<\/p>\n\n\n\n<p>Erfordernisse von Natur- und Artenschutz kennen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Bereitschaft entwickeln, selbst Verantwortung f\u00fcr den Schutz der Natur zu<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ma\u00dfnahmen zum Natur- und Artenschutz, die im eigenen Lebensumfeld (z.B. beim<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Einkauf, bei der Ern\u00e4hrung, bei der Gartengestaltung) m\u00f6glich sind, kennen und bewusst beachten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>eine leicht \u00fcberschaubare Entwicklungsaufgabe (z.B. Naturschutzma\u00dfnahme) als eher<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>nachhaltig oder eher nicht nachhaltig bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p>6.3   &#8211; erkennen, dass f\u00fcr die dauerhafte Erhaltung der Natur und der Arten \u00f6kologische,<\/p>\n\n\n\n<p>\u00f6konomische und soziale Aspekte zusammen beachtet werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Rolle der Zoologische G\u00e4rten im Natur- und Artenschutz kennen.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcber den Einfluss gegenw\u00e4rtiger Entscheidungen und Handlungen auf zuk\u00fcnftige<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Lebensumst\u00e4nde (Klimakrise, Naturzerst\u00f6rung) nachdenken und m\u00f6gliche Folgen abw\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konsumangebote der Umwelt im Hinblick auf Nachhaltigkeit gezielt nutzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Kosten und Nutzen bei der Befriedigung von W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen abw\u00e4gen und<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>dabei neben pers\u00f6nlichen, \u00e4sthetischen, sozialen auch \u00f6kologische und \u00f6konomische Bedingungen mit einbeziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>6.4   &#8211; verschiedene Arten- und Naturschutzma\u00dfnahmen (z.B. die Nachzucht bedrohter Arten<\/p>\n\n\n\n<p>durch Zoologische G\u00e4rten) kennen und bewerten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>verschiedene Ans\u00e4tze des Probleml\u00f6sens auf komplexe Probleme der Nachhaltigkeit (z.B.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>den Klimawandel) entwickeln und gangbare, inklusive und ausgewogene Optionen f\u00fcr L\u00f6sungen anwenden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Bereitschaft entwickeln, eigene Handlungen kontinuierlich zu bewerten und die<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Motivation hochzuhalten, sich umweltgerecht im Sinne der Nachhaltigkeit zu verhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Es gibt zahlreiche M\u00f6glichkeiten im t\u00e4glichen Leben, zum Schutz der Natur und der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen einen Beitrag zu leisten. Dabei spielen beispielsweise die Auswahl der Lebensmittel und anderer Konsumg\u00fcter, die Gestaltung des eigenen Lebens-und Wohnumfeldes sowie das Freizeit-, Sport- und Urlaubsverhalten eine Rolle. Wir m\u00f6chten diese M\u00f6glichkeiten aufzeigen und deutlich machen, dass sich jedermann positiv einbringen kann. Zudem soll deutlich werden, dass unser (Ern\u00e4hrungs-, Freizeit-, Sport- \u2026) Verhalten auch langfristig Folgen im positiven wie auch im negativen Sinne aufweist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen erfahren, dass sie selbst mitgestalten und sich einbringen k\u00f6nnen \u2013 immer auch verbunden mit der \u00dcbernahme von Verantwortung \u2013 nicht nur in der Familie, in der Schule und im Beruf, sondern auch in gesellschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"7-biologische-vielfalt-wahrnehmen-und-um-ihre-bedeutung-wissen\">7     Biologische Vielfalt wahrnehmen und um ihre Bedeutung wissen<\/h3>\n\n\n\n<p>7.1   &#8211; Tiervielfalt und die Unterschiedlichkeit der Lebensr\u00e4ume bewusst wahrnehmen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tiere ausgew\u00e4hlten Lebensr\u00e4umen (z.B. Wald, Meer, Bach, Wiese) zuordnen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>7.2   &#8211; Artenvielfalt und die Vielfalt der \u00d6kosysteme bewusst wahrnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>7.3   &#8211; in einfacher Form die Bedeutung der Vielfalt der Arten und \u00d6kosysteme erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>7.4   &#8211; den Begriff \u201eBiodiversit\u00e4t\u201c erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>begr\u00fcnden, warum Biodiversit\u00e4t unsere Lebensgrundlage darstellt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Die Voraussetzung f\u00fcr die Bereitschaft zum Schutz der Biologischen Vielfalt ist die Wahrnehmung von Vielfalt und das Wissen um ihre Bedeutung. Das moderne Leben ist von Naturferne gepr\u00e4gt. Der Zoologische Garten ist aus unserer Sicht ein geeigneter Ort, um Interesse f\u00fcr die Vielfalt und Verschiedenheit von Lebensformen, Lebensr\u00e4umen und Lebensumst\u00e4nden zu wecken. Die Bedeutung der nat\u00fcrlichen Vielfalt erschlie\u00dft sich dem Betrachter<\/p>\n\n\n\n<p>jedoch nicht von selbst. Hier ist die gezielte und anschauliche Vermittlung von Wissen \u00fcber \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"8-bewusst-und-nachhaltig-mit-materialien-rohstoffen-ressourcen-und-abfaellen\">8     Bewusst und nachhaltig mit Materialien, Rohstoffen, Ressourcen und Abf\u00e4llen<\/h3>\n\n\n\n<p>umgehen<\/p>\n\n\n\n<p>8.1   &#8211; Ideen entwickeln, wie Abfallmaterialien (z.B. Glasgef\u00e4\u00dfe, Tetrapacks, Pappschachteln) f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<p>das Basteln genutzt werden k\u00f6nnen, und diese umsetzen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>verschiedene Materialien mit ihren Eigenschaften kennenlernen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>8.2   &#8211; alternative Umgangsweisen mit Konsumg\u00fctern und Abf\u00e4llen (z.B. M\u00f6glichkeiten des<\/p>\n\n\n\n<p>Recycelns\/ Upcycelns, Mehrfachverwendung) kennen und nutzen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>bedeutsame Siegel (Blauer Engel, MSC-Siegel, FSC-Siegel, Fairtrade-Siegel) auf<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Produkten\/ Waren erkennen und ihre Bedeutung angeben.<\/p>\n\n\n\n<p>8.3   &#8211; unterschiedliche Ma\u00dfnahmen (Einweg-\/ Mehrwegverpackungen) zum Umgang mit<\/p>\n\n\n\n<p>Materialien, Verpackungen u.a. miteinander vergleichen und im Hinblick auf ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit bewerten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verschiedene Siegel aus Produktbereichen (zum Beispiel Holz\/ Papier) kennen,<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>miteinander vergleichen und hinsichtlich ihres Beitrages zur Nachhaltigkeit bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p>8.4   &#8211; \u00fcber den Sinn und Zweck von Umweltsiegeln auf Produkte nachdenken, eine eigene<\/p>\n\n\n\n<p>Position dazu beziehen und ggf. \u2013 nach intensiven Recherchen &#8211; eine Liste mit empfehlenswerten Siegeln aus unterschiedlichen Produktbereichen zusammenstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Der nachhaltige Umgang mit Materialien, Rohstoffen und Abf\u00e4llen ist eine bedeutsame Grundlage f\u00fcr die Sicherung unserer Lebensgrundlagen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen. Hierbei geht es auch um die Erhaltung von Lebensr\u00e4umen mit einer hohen Biodiversit\u00e4t (z.B. Regenw\u00e4lder und boreale W\u00e4lder, Ozeane und Meere). Jeder Mensch geht t\u00e4glich mit Materialien und Rohstoffen um und produziert Abf\u00e4lle. Durch ein reflektiertes Konsumverhalten, zum Beispiel durch die Auswahl und den Verzicht bestimmter Materialien, durch den sparsamen Gebrauch von Rohstoffen, durch den sorgf\u00e4ltigen Umgang mit Materialien und Abf\u00e4llen, kann jedermann im Rahmen seiner pers\u00f6nlichen Lebensf\u00fchrung jederzeit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Die Zooschule sieht es als wichtige Aufgabe an, daf\u00fcr zu sensibilisieren und Zusammenh\u00e4nge zwischen Konsumverhalten und Schutz von Lebensr\u00e4umen und Artenvielfalt aufzuzeigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"9-prinzipien-und-leitgedanken-der-nachhaltigkeit-verstehen-darueber-reflektieren\">9     Prinzipien und Leitgedanken der Nachhaltigkeit verstehen, dar\u00fcber reflektieren<\/h3>\n\n\n\n<p>und anwenden<\/p>\n\n\n\n<p>9.1   &#8211; sorgsam und sparsam mit nat\u00fcrlichen Ressourcen umgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>9.2   &#8211; \u201eNur so viele B\u00e4ume f\u00e4llen, wie auch wieder nachwachsen k\u00f6nnen\u201c: Die Begrenztheit von<\/p>\n\n\n\n<p>nat\u00fcrlichen Ressourcen erkennen und verstehen, dass nur so viel verbraucht werden darf, wie sich auch wieder regeneriert.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Prinzip der \u201eGlokalit\u00e4t\u201c (\u201eglobal denken \u2013 lokal handeln\u201c &#8211; Die Verkn\u00fcpfung von<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Globalit\u00e4t und Lokalit\u00e4t) verstehen und erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201eSo leben, dass alle Menschen jetzt und auch zuk\u00fcnftige Generationen auf unserer Erde<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>gut und gerne leben k\u00f6nnen\u201c: Das Prinzip der intergenerationellen und intragenerationellen Gerechtigkeit kennen und erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<p>9.3    &#8211; das Prinzip der Ganzheitlichkeit (keine der drei Dimensionen \u201e\u00d6kologie\u201c, \u201e\u00d6konomie\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>und \u201eSoziales\u201c hat Vorrang, sondern es gilt alle drei in Entscheidungen einzubeziehen) kennen und erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>das Prinzip Partizipation und Verantwortung: Die Verantwortlichkeit eines jeden Landes,<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>eines jeden Menschen im Hinblick auf die Erhaltung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>9.4    &#8211; das Prinzip der pr\u00e4ventiven Langfristorientierung (\u201ePr\u00e4vention statt Reaktion\/<\/p>\n\n\n\n<p>Krisenbehebung\u201c &#8211; Beachtung langfristiger Entwicklungen statt kurzer, tempor\u00e4rer) kennen und an Beispielen erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201eNachhaltigkeit\u201c als ein ethisch-moralisches sowie handlungsleitendes Prinzip und als<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>eine regulative Idee erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Prinzipien und Leitgedanken hierzu k\u00f6nnen wichtige Aspekte einer solchen Entwicklung anschaulich und fassbar machen. Sie sollen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Orientierung geben und ihnen einen Referenzrahmen f\u00fcr nachhaltiges Handeln bieten. In einer einfachen Sprache vermittelt (z.B. \u201eNur so viel B\u00e4ume f\u00e4llen, wie auch wieder nachwachsen\u201c) werden sie auch von j\u00fcngeren Menschen verstanden und pr\u00e4gen sich als Handlungsmaxime leicht ein. Komplexere Prinzipien der Nachhaltigkeit (z.B. \u201eKeine der drei Dimensionen \u201e\u00d6kologie\u201c, \u201e\u00d6konomie\u201c und \u201eSoziales\u201c hat Vorrang, sondern es gilt alle drei in Entscheidungen einzubeziehen.\u201c) k\u00f6nnen beispielsweise von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern h\u00f6herer Klassen auch als Pr\u00fcfstein zur Nachhaltigkeitsbewertung von Handlungen, Strategien oder Ma\u00dfnahmen genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"10-ueber-nachhaltigkeit-und-ueber-werte-nachdenken-und-sich-darueber-austauschen\">10      \u00dcber Nachhaltigkeit und \u00fcber Werte nachdenken und sich dar\u00fcber austauschen<\/h3>\n\n\n\n<p>10.1    &#8211; \u00fcber den Inhalt von (Bilderbuch-)Geschichten mit nachhaltigkeitsbezogenen Themen<\/p>\n\n\n\n<p>10.2    (z.B. \u201eMats und die Wundersteine\u201c; \u201eDie vier K\u00f6nige\u201c) nachdenken und dar\u00fcber<\/p>\n\n\n\n<p>sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>10.2    &#8211; \u00fcber philosophische Fragen zur Nachhaltigkeit (z.B. \u201eWem geh\u00f6rt die Natur?\u201c, \u201eSind alle<\/p>\n\n\n\n<p>10.3    Tiere gleich viel wert?\u201c, \u201eWie viel ist genug?\u201c) nachdenken und sich dar\u00fcber in der<\/p>\n\n\n\n<p>Gruppe austauschen.<\/p>\n\n\n\n<p>10.4    &#8211; Normen, Praktiken und Meinungen hinterfragen, \u00fcber eigene Werte, Wahrnehmungen<\/p>\n\n\n\n<p>und Handlungen nachdenken und im Diskurs \u00fcber Nachhaltigkeit eine Position einnehmen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00fcber die eigene Rolle im Hinblick auf die Sicherung unserer Lebensgrundlagen in der<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u00f6rtlichen Gemeinschaft und in der (Welt-)Gesellschaft nachdenken und sich entsprechend positionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Erl\u00e4uterung: Der Weg zu verantwortungsbewusstem Handeln f\u00fchrt vor allem \u00fcber eigenst\u00e4ndiges Denken. Die Zooschule h\u00e4lt es deshalb f\u00fcr notwendig, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu ermutigen und zu unterst\u00fctzen, gemeinsam \u00fcber Normen und Werte sowie \u00fcber Themen der Nachhaltigkeit und Grundfragen des Lebens nachzudenken. Werte und Wertebildung geh\u00f6ren zum Kern einer jeden Bildung. Woran wir uns orientieren, was wir wertsch\u00e4tzen und was wir achten, geh\u00f6rt zum Kern unseres Mensch-Seins, unserer Identit\u00e4t. In der Gruppe gemeinsam nachzudenken und sich dar\u00fcber auszutauschen, st\u00e4rkt das Urteilsverm\u00f6gen und f\u00f6rdert eine Haltung der gegenseitigen Wertsch\u00e4tzung, der Offenheit und des<\/p>\n\n\n\n<p>Vertrauens &#8211; Grundvoraussetzungen f\u00fcr ein verantwortungsvolles und demokratisches Miteinander. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dabei erkennen, was wesentlich ist, und eine nachhaltige Wertorientierung f\u00fcr den Alltag finden. Mit Blick auf unser didaktisches Konzept schlie\u00dfen wir uns dem Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) an: \u201eDie P\u00e4dagogik will Staunen und Respekt f\u00fcr das Netz des Lebens und unsere Rolle darin erzeugen, sie will Emotionen nutzen und diese Erfahrungen zu einer Naturschutzethik werden lassen, die in Aktionen m\u00fcndet. Kurz: fesseln, inspirieren und bef\u00e4higen\u201c (WAZA, 2005, S.38).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"5-inhalte-themen\">5. Inhalte \u2013 Themen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"bne-und-gruene-umweltbildung\">BNE UND \u201eGr\u00fcne Umweltbildung\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Um die oben aufgef\u00fchrten Ziele zu erreichen, bietet die Zooschule im Rahmen ihrer Veranstaltungen (Schulunterricht, Workshops, Sonderveranstaltungen, Aktionstage \u2026) eine gro\u00dfe Palette von Themen an, die einer Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung zuzuordnen sind. Diese Themen sind durch folgende Aspekte gekennzeichnet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Aufzeigen von lokalen und globalen Zusammenh\u00e4ngen<\/li>\n\n\n\n<li>Verdeutlichen von Zeiteffekten (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft)<\/li>\n\n\n\n<li>Vernetzung von sozialen, \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Gesichtspunkten<\/li>\n\n\n\n<li>Bez\u00fcge zur Lebenswelt der Lernenden<\/li>\n\n\n\n<li>Vermittlung von intendierten und nicht intendierten Folgen von Entscheidungen und<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Handlungen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00dcbertragbarkeit der Erkenntnisse auf andere Themen und Fragestellungen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die folgende Tabelle f\u00fchrt exemplarisch BNE-Themen aus dem Programm der Zooschule auf. Themen zum Globalen Lernen, die im Kompass Globales Lernen Rheinland-Pfalz aufgenommen wurden, sind besonders gekennzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung \u2013 Themen Kompass Globales Lernen (RLP) 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Achtung! Plastikm\u00fcll in unseren Ozeanen und X Meeren! (S.102) (thematische Aspekte: Bilanzen von Nachhaltigkeit, Recycling, Abfall\/ Wasser, Gew\u00e4sser, Meeresverschmutzung) W\u00e4lder sch\u00fctzen durch Recycling-Papier X (thematische Aspekte: Bilanzen von Nachhaltigkeit, Fairer (S.103) Handel, Produktion, Konsum und Ressourcen) Die ganze Welt in deinem Handy? Was haben X Handys mit Natur und Artenschutz zu tun haben. (S.101)<\/p>\n\n\n\n<p>(thematische Aspekte: Bilanzen von Nachhaltigkeit, Recycling, Abfall\/ Fairer Handel, Produktion, Konsum und Ressourcen) Bedeutung, Bedrohung und Schutz der Artenvielfalt Klimawandel \u2013 Klimaschutz: Wir wirkt sich der Klimawandel auf Tierarten aus? Ein Kindergeburtstag ohne M\u00fcll Ohne Wasser \u2013 kein Leben Aktiver Klimaschutz am Beispiel der Katala-Stiftung \u201ePepe in Not!\u201c Bedrohung und Schutz des Humboldt-Pinguins<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"gruene-umweltbildung-grundlage-und-voraussetzung-fuer-bne\">\u201eGr\u00fcne\u201c Umweltbildung \u2013 Grundlage und Voraussetzung f\u00fcr BNE<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Programm der Zooschule enth\u00e4lt traditionell auch Themen, die prim\u00e4r in der sogenannten \u201eGr\u00fcnen Umweltbildung\u201c verortet werden k\u00f6nnen. Wir sehen Umweltbildung, die den Fokus auf \u00f6kologische Aspekte richtet und das Kennenlernen, Hegen, Pflegen der Arten und der Natur in den Mittelpunkt stellt, als Teil der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. Zu den Themen mit vorwiegend \u00f6kologischer Ausrichtung z\u00e4hlen beispielsweise \u201eTiere und ihre Jungen\u201c, \u201eTiere im Winter\u201c oder \u201eAnpassung an den Lebensraum\u201c. Auch im Rahmen von Veranstaltungen mit Themen aus dem Bereich der \u201eGr\u00fcnen Umweltbildung\u201c wird darauf geachtet, dass die Teilnehmenden \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>f\u00fcr die Notwendigkeit des Natur- und Artenschutzes sensibilisiert und<\/li>\n\n\n\n<li>mit Schutzm\u00f6glichkeiten vertraut werden und<\/li>\n\n\n\n<li>der Erwerb von Gestaltungskompetenzen gef\u00f6rdert wird.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"6-kompetenzen\">6. Kompetenzen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"foerderung-der-gestaltungskompetenz\">F\u00f6rderung der Gestaltungskompetenz<\/h3>\n\n\n\n<p>Das zentrale Anliegen aller Bildungsveranstaltungen ist die F\u00f6rderung der Gestaltungskompetenz, die eine zukunftsweisende und eigenverantwortliche Mitgestaltung einer nachhaltigen Entwicklung erm\u00f6glicht. \u201eGestaltungskompetenz\u201c kann definiert werden als \u201edas nach vorne weisende Verm\u00f6gen, die Zukunft von Soziet\u00e4ten, in denen man lebt, in aktiver Teilnahme im Sinne nachhaltiger Entwicklung modifizieren und modellieren zu k\u00f6nnen\u201c (de Haan, 2008, S. 26). Gestaltungskompetenz umfasst 9 Teilkompetenzen (vgl. de Haan 2008, S.28), die in den Bildungsveranstaltungen der Zooschule gezielt gef\u00f6rdert werden. Die folgende Tabelle f\u00fchrt die Teilkompetenzen sowie verschiedene M\u00f6glichkeiten ihrer F\u00f6rderung im Rahmen der Veranstaltungen auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Kompetenz F\u00f6rderung \u2013 methodische Aspekte<\/p>\n\n\n\n<p>Weltoffen und neue Rollenspiele, Interviews mit Menschen aus anderen L\u00e4ndern Perspektiven integrierend und Kulturkreisen, Puppenspiele Wissen aufbauen vorausschauend denken Anregungen, \u00fcber die Zukunft nachzudenken und Visionen und handeln vom Leben in der Zukunft im Sinne der Nachhaltigkeit zu entwickeln; Gestaltung von Collagen oder Zeichnungen vom Leben in der Zukunft, Fantasiereisen, Denk- und Planspiele, Rollenspiele, Modellbau, Zukunftswerkstatt Interdisziplin\u00e4r Sachverhalte fach\u00fcbergreifend und mit Bezug zu Erkenntnisse gewinnen und verschiedenen F\u00e4chern bearbeiten: Lernen an Stationen, handeln Werkstattarbeit, projektorientiertes Arbeiten<\/p>\n\n\n\n<p>gemeinsam mit anderen Einsatz von Unterrichtsmethoden, die das Planen und Agieren planen und handeln erm\u00f6glichen (Lernen an Stationen, projektorientierte Verfahren, Werkstattarbeit) an Entscheidungsprozessen Einbeziehung von Teilnehmern bei der Gestaltung von partizipieren Veranstaltungen (z.B. Planung einer \u201eFerienwoche\u201c) sich und andere motivieren, Einsatz von Sozialformen und Unterrichtsmethoden, die aktiv zu sein Eigenaktivit\u00e4t f\u00f6rdern (Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Lernen an Stationen, projektorientierte Verfahren) die eigenen Leitbilder und Wahrnehmungsspiele, szenisches Spiele, Rollenspiele, die anderer reflektieren Philosophieren, Lebenssituationen aus der Sicht verschiedener Personen, die unterschiedlichen Gruppen (z.B. Arbeiter, Eigent\u00fcmer, Tourist, Person ohne Arbeit, Kind, Wilderer, Natursch\u00fctzer) angeh\u00f6ren, schildern selbstst\u00e4ndig planen und Einsatz von Unterrichtsmethoden, die das selbstst\u00e4ndige agieren Planen und Agieren erm\u00f6glichen (Lernen an Stationen, projektorientierte Verfahren) verst\u00e4ndigen und Einsatz von Sozialformen und Unterrichtsmethoden, die das kooperieren Kooperieren und das Verst\u00e4ndigen unterst\u00fctzen (Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Lernen an Stationen, projektorientierte Verfahren); Aufgaben, die nur in Kooperation gel\u00f6st werden k\u00f6nnen; Teamspiele Empathie zeigen, gerecht M\u00f6glichkeiten anbieten, in denen sich Personen gegenseitig und solidarisch sein helfen k\u00f6nnen; Rollenspiele, Vergleich von Lebenssituationen anderer Menschen mit der eigenen (Familie): Analyse, Gegen\u00fcberstellung, Diskussion<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Bildungsarbeit mit Vorschulkindern und j\u00fcngeren Grundschulkindern haben wir die oben genannten Teilkompetenzen zu 5 Kompetenzen geb\u00fcndelt, um deren F\u00f6rderung in der Praxis zu erleichtern: Kommunikative Kompetenz: Als Br\u00fccke zwischen Denken und Handeln und f\u00fcr das erfolgreiche Handeln in der Gruppe ist Kommunikation unverzichtbar. Die Kinder erhalten stets zahlreiche M\u00f6glichkeiten sich sprachlich einzubringen und werden angeleitet, anderen respektvoll zuzuh\u00f6ren. Sprachf\u00f6rderung ist ein grundlegendes Prinzip der Zooschularbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Emotionale Kompetenz: Ein positiver Zugang zu den eigenen Gef\u00fchlen ist f\u00fcr ein selbstsicheres Auftreten und f\u00fcr die F\u00e4higkeit, Gef\u00fchle zu kommunizieren, grundlegend. In der Zooschule nutzen wir die Begegnung mit Tieren als besondere M\u00f6glichkeit, um \u00fcber Gef\u00fchle wie Ekel, Angst und Freude zu sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gestaltungskompetenz: Bereits j\u00fcngere Kinder sollten erfahren, dass sie in der Gruppe und in ihrer Umgebung Vorg\u00e4nge beeinflussen k\u00f6nnen \u2013 aktiv, gemeinsam abgesprochen, mit einem Ergebnis, auf das sie stolz sein k\u00f6nnen. In der Zooschule schaffen wir durch kleine Arbeits- und Bastelauftr\u00e4ge durch kleine Aufgaben, die Kooperation erfordern, sowie durch ausgew\u00e4hlte Spiele immer wieder Situationen, in denen sich die Kinder als Personen erleben, die Aufgaben meistern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Soziale Kompetenz: Nur in gemeinsamer Anstrengung und Kooperation k\u00f6nnen die Lebensgrundlagen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen gesichert werden. In den Veranstaltungen der Zooschule sollen sich Kinder als Teil einer Gruppe erleben und Rollen \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Im Rahmen von Spielen und gemeinsamen Aktionen sollen sie erfahren, dass sie zusammen mit anderen etwas gestalten und bewegen k\u00f6nnen und dass sich viele Aufgaben gemeinsam einfacher l\u00f6sen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Personale Kompetenz: Eine positive Identifikation mit sich selbst ist eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr erfolgreiches Lernen, f\u00fcr Leistungs- und Durchsetzungsverm\u00f6gen. Der Aufbau eines positiven Selbstwertgef\u00fchls wird gezielt in Veranstaltungen unterst\u00fctzt. Dazu werden spielerische M\u00f6glichkeiten und die hautnahe Begegnung mit Tieren genutzt, um Kindern Erfolgserlebnisse zu bieten. Hier k\u00f6nnen sie sich mutig und stark erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die aufgef\u00fchrten Kompetenzen entwickeln sich nicht isoliert, sondern sie bedingen sich gegenseitig. Ihre Entwicklung und F\u00f6rderung erfordert viel Zeit. Au\u00dferschulische Lernorte, an denen sich Menschen in der Regel nur in einem engen Zeitrahmen aufhalten, k\u00f6nnen deshalb bez\u00fcglich der Kompetenzf\u00f6rderung nur unterst\u00fctzend wirken. Wir sch\u00f6pfen alle M\u00f6glichkeiten aus und haben dabei besonderes die Veranstaltungsformate im Blick, die mit einem l\u00e4ngeren Aufenthalt in der Zooschule einhergehen, wie zum Beispiel die Ferienwochen f\u00fcr Schulkinder oder die \u00dcbernachtungscamps.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"7-methoden-und-medien\">7. Methoden und Medien<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"ganzheitliche-bildung-und-methodenvielfalt\">Ganzheitliche Bildung und Methodenvielfalt<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Entwicklung von Gestaltungskompetenz reicht die Vermittlung von Wissen und Kenntnissen nicht aus. Es gilt, drei Ebenen bei der ganzheitlichen Natur- und Umweltbildung und bei der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung zu ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die affektiv-emotionale Ebene,<\/li>\n\n\n\n<li>die kognitive Ebene und<\/li>\n\n\n\n<li>die aktionale Ebene.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wir wollen in der Zooschulpraxis alle Ebenen gleichwertig nebeneinander bedienen, von denen die erste f\u00fcr Gef\u00fchle und sinnliche Wahrnehmung steht, die zweite f\u00fcr Ratio, Intellekt und kausale Erkl\u00e4rungen und die letzte f\u00fcr Verhaltensmuster und Handlungskompetenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Konzept sieht vor, Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Veranstaltungen durch Tierbeobachtungen, besondere Erlebnisse wie Tierf\u00fctterungen oder durch den direkten Kontakt mit Tieren positive, natur-\/tierbezogene Erfahrungen zu erm\u00f6glichen. Darauf aufbauend und dabei das sich entwickelnde Interesse nutzend, wollen wir dann Kenntnisse vermitteln, fachliches Wissen entwickeln und Zusammenh\u00e4nge darstellen. Dabei ist die handelnde Auseinandersetzung mit den Sachverhalten wichtig. Entscheidend ist dabei das selbstst\u00e4ndige Arbeiten der Lernenden, was durch geeignete Aufgabenstellungen und Rahmenbedingungen zu erreichen ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"lernen-als-aktiver-konstruktiver-und-sozialer-prozess\">Lernen als aktiver, konstruktiver und sozialer Prozess<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der Gestaltung von Veranstaltungen orientieren wir uns an neueren kognitionspsychologisch ausgerichteten Lernkonzepten, denen ein konstruktivistischer Lernbegriff zu Grunde liegt. Danach wird Wissen in der Auseinandersetzung mit der Umwelt aktiv erworben, es kann nicht eins zu eins von Lehrpersonen an die Lernenden weitergegeben werden. Lernen ist f\u00fcr uns daher kein \u201eWissenstransport\u201c, sondern ein aktiver, konstruktiver und sozialer Prozess. F\u00fcr diesen Prozess sehen wir die Eigenaktivit\u00e4t der Lernenden als den zentralen Motor an und w\u00e4hlen Methoden, die die Eigenaktivit\u00e4t der Teilnehmenden f\u00f6rdern. Zudem ist es uns wichtig, \u00fcber die gew\u00e4hlten Methoden auch Kompetenzen im Hinblick auf Kommunikation und Kooperation zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Somit legen wir grunds\u00e4tzlich darauf Wert, dass die teilnehmenden Personen unabh\u00e4ngig vom Alter \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>aktiv lernen k\u00f6nnen, also nicht nur zuh\u00f6ren, sondern sich auch selbst Sachverhalte<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>erarbeiten\/ aneignen k\u00f6nnen. Deshalb wird das entdeckende und forschende Lernen gef\u00f6rdert und zum Beispiel durch den Einsatz von Forscherb\u00f6gen oder Lernstationen unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>handlungsorientiert lernen k\u00f6nnen, beispielsweise durch Experimente, kleine<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Versuche und spezielle Zuordnungsaufgaben.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>miteinander austauschend und kooperierend lernen k\u00f6nnen, in dem verschiedene<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Sozialformen wie Partner- oder Gruppenarbeit \u2013 realisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"methodenvielfalt\">Methodenvielfalt<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir nutzen die Vielfalt der Methoden, um den Teilnehmenden unterschiedliche Zug\u00e4nge zu den Lerninhalten und ein interdisziplin\u00e4res, gestalterisches und kommunikatives Lernen zu erm\u00f6glichen. Dabei wird auch das Lernpotential ber\u00fccksichtigt, das Spiele (szenische Spiele, Rollen- oder Planspiele, Teamspiele und Lernspiele) f\u00fcr eine aktive Auseinandersetzung mit Lerninhalten bieten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"betrachten-und-beobachten-unterstuetzen\">Betrachten und Beobachten unterst\u00fctzen<\/h3>\n\n\n\n<p>In der zoop\u00e4dagogischen Praxis unterst\u00fctzen wir das Betrachten und Beobachten der Tiere am Gehege durch Mal- und Zeichenaufgaben, durch den Einsatz von Sehhilfen wie<\/p>\n\n\n\n<p>beispielsweise Ferngl\u00e4ser und Fernrohre aus Pappe, durch pantomimische Darstellungen, Knet- und Modellieraufgaben sowie durch \u201eForscherb\u00f6gen\u201c (vgl. Hollstein 1996).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"philosophieren-gemeinsam-nachdenken\">Philosophieren \u2013 gemeinsam nachdenken<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Weg zu verantwortungsbewusstem Handeln f\u00fchrt \u00fcber eigenst\u00e4ndiges Denken. Dieses wollen wir gezielt in unseren Veranstaltungen f\u00f6rdern. \u00dcber den gemeinsamen Austausch \u00fcber Werte, Normen und zentralen Fragen der Nachhaltigkeit (z.B. \u201eWem geh\u00f6rt die Natur?\u201c oder \u201eWas bedeutet Verantwortung?\u201c) erleben die Teilnehmenden die Perspektive der anderen, sie erfahren, wie sie denken und vor allem, warum sie so denken. Sie lernen, ihr eigenes Verhalten, aber auch das ihrer Umwelt zu reflektieren. Bei diesen Gespr\u00e4chen nimmt der Zoop\u00e4dagoge\/ &#8211; die Zoop\u00e4dagogin keine Sonderstellung ein. Im Zentrum der Gespr\u00e4che steht die gleichberechtigte, aktive Teilhabe aller Beteiligten an Meinungsbildungsprozessen. Als Moderator unterst\u00fctzt er\/ sie die Teilnehmenden dabei, Antworten zu finden und zu einer Deutung und Beurteilung der Wirklichkeit zu gelangen; er bewertet jedoch weder Inhalt noch Ergebnis des Austausches.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"werte-vermitteln-zoopaedagoge-zoopaedagogin-als-vorbilder\">Werte vermitteln: Zoop\u00e4dagoge\/ Zoop\u00e4dagogin als Vorbilder<\/h3>\n\n\n\n<p>Werte und Wertebildung geh\u00f6ren zum Kern jeder Bildung. Woran wir uns orientieren, was wir wertsch\u00e4tzen, was wir achten und was uns nahe ist, geh\u00f6rt zum Kern unseres Mensch-Seins, unserer Identit\u00e4t. Es ist uns bewusst, dass das Vorbild, das P\u00e4dagogen und der P\u00e4dagoginnen durch ihr Verhalten bieten, bei der Vermittlung von Werten eine bedeutsame Rolle spielt. In jeder Situation wird deshalb der respektvolle Umgang mit allen Personen angestrebt. Auch der achtsame und wertsch\u00e4tzende Umgang mit allen Tieren im Umfeld von Zoo und Zooschule erweist sich als selbstverst\u00e4ndlich. F\u00fcr Kinder sehen wir \u00dcbungen zum sorgsamen und achtsamen Umgang mit Lebewesen vor, zum Beispiel das B\u00fcrsten und F\u00fcttern von Tieren im Streichelzoo oder das vorsichtige Fangen und Behandeln von Insekten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"differenzierung\">Differenzierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir tragen der Heterogenit\u00e4t von und innerhalb von Schulklassen und Gruppen im Hinblick auf Vorwissen, Interessen, F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten dadurch Rechnung, dass wir bei der Gestaltung der Veranstaltungen inhaltlich und methodisch differenzieren. So bieten wir f\u00fcr z\u00fcgig arbeitende Personen zus\u00e4tzliche Arbeitsauftr\u00e4ge, Lerninhalte und Medien an und pr\u00e4sentieren Arbeitsauftr\u00e4ge in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Das gemeinsame Agieren von leistungsst\u00e4rkeren und -schw\u00e4cheren Kindern\/ Jugendliche regen wir bewusst an, um Teamgeist und Kooperation zu f\u00f6rdern. Gro\u00dfe zeitliche Einschr\u00e4nkungen, die bei den meisten Veranstaltungsformaten der Zooschule gegeben sind, machen es jedoch erforderlich, dass auch Wissen vorgegeben werden muss. Dies geschieht so anschaulich wie m\u00f6glich unter Einbeziehung von unterschiedlichen Medien (u.a. Bildern, Filmausschnitten, Modellen).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Auswahl der Methoden h\u00e4ngt von den Inhalten, den angestrebten Zielen und den zu f\u00f6rdernden Kompetenzen, der zeitlichen Dauer und Art der Veranstaltung (z.B. Schulunterricht, Erlebnisf\u00fchrung oder Workshop in den Schulferien), dem Vorwissen sowie von den F\u00e4higkeiten, Fertigkeiten, Interessen und W\u00fcnschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"vielfalt-der-medien-nutzen\">Vielfalt der Medien nutzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die wichtigsten Medien stellen die Zootiere dar, sie stehen in jeder Veranstaltung im Mittelpunkt. Auch wenn im Rahmen einiger Veranstaltungsformate (z.B. \u201eErlebnisf\u00fchrung\u201c) eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Zootierarten einbezogen werden, so vertreten wir doch die Ansicht, dass es gewinnbringender ist, wenige Tierarten genau und intensiv zu betrachten, als eine gro\u00dfe Anzahl von Arten quasi nur im Vorbeigehen oberfl\u00e4chlich wahrzunehmen. In unseren Bildungsveranstaltungen nutzen wir die Vielzahl an vorhandenen Medien, wie beispielsweise Modelle, Anschauungsobjekte, Mikroskope, Bestimmungsb\u00fccher, Tablets und Spiele, um Sachverhalte zu veranschaulichen und\/ oder Informationen zu vermitteln. Der Zoop\u00e4dagoge\/ die Zoop\u00e4dagogin entscheidet \u00fcber ihren Einsatz im Hinblick auf die Lerngruppe, die Lernziele und die Lerninhalte. Ihr Einsatz geschieht nie um ihrer selbst willen, sondern es geht immer darum, das Lernen und den Kompetenzerwerb zu unterst\u00fctzen. F\u00fcr den Einsatz im Zooschulunterricht und in den Ferienwochen sowie f\u00fcr die Nachbereitung des Zooschulunterrichts entwickeln wir selbst Medien, die genau auf unsere Veranstaltungen abgestimmt sind und eine Auseinandersetzung mit den Lerninhalten (beispielsweise auch zur Nachbereitung des Zooschulunterrichts) unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern (Beispiele s. Anhang).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"8-zielgruppen\">8. Zielgruppen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"schwerpunkt-der-paedagogischen-arbeit\">Schwerpunkt der p\u00e4dagogischen Arbeit:<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"bildung-und-erziehung-von-kindern\">Bildung und Erziehung von Kindern<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Zooschule m\u00f6chte lebenslanges Lernen unterst\u00fctzen und bietet deshalb ein Programm f\u00fcr ein breites Publikum mit Veranstaltungen f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie f\u00fcr alters- und generationengemischte Gruppen (zum Beispiel \u201eFamilien\u201c) an. Es werden dabei Privatpersonen, Schulklassen, Kindergartengruppen und Gruppen aus anderen (Bildungs-) Einrichtungen sowie (angehende) Multiplikatoren ber\u00fccksichtigt. Wir legen den Schwerpunkt auf die Bildungsarbeit mit Kindern. Dies sind die Gr\u00fcnde daf\u00fcr:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kinder besitzen ein besonderes Interesse an Tieren (vgl. Gebhard 2005) und besuchen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>deshalb auch im Rahmen ihrer Freizeit sehr gerne den Zoo und die Zooschule.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kinder verf\u00fcgen \u00fcber relativ viel Freizeit (zum Beispiel in den Schulferien), um an<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Veranstaltungen in der Zooschule teilzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kinderg\u00e4rten und Grundschulen k\u00f6nnen das Aufsuchen au\u00dferschulischer Lernorte wie<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>den Zoo und die Zooschule relativ flexibel f\u00fcr ihre Klassen und Gruppen organisieren.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kinder werden heute in ihren Familien in die Lebensgestaltung (Konsum, Freizeit,<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Urlaub) einbezogen (vgl. Andresen 2018). Das, was Kinder erfahren und lernen, wirkt in die Familien hinein. \u00dcber die Kinder k\u00f6nnen wir also auch Personen in ihrem Lebensumfeld erreichen. Die Zooschule reagiert auf diese g\u00fcnstigen Voraussetzungen mit einem breiten Programm f\u00fcr Kinder. Es umfasst Zooschulunterricht im Rahmen einer breiten Themenpalette, schulbezogene Gro\u00dfveranstaltungen wie die \u201eZoo-Jugendspiele\u201c sowie Veranstaltungen (Workshops, Ferienwochen, \u00dcbernachtungscamps) in den Schulferien und am Wochenende. Dar\u00fcber hinaus ber\u00fccksichtigt die Zooschule bei der Gestaltung des Bildungsprogramms besonders Jugendliche (bis circa 16 Jahren). Jugendliche besuchen den Zoo nur noch selten in der Freizeit, und im Vergleich zur Kindheit haben nun andere Interessen Vorrang. Jugendliche akzeptieren und sch\u00e4tzen jedoch Zoos als au\u00dferschulische Lernorte. Im Zuge des Trends zu mehr \u201e\u00d6ffnung von Schule und Unterricht\u201c werden diese von Lehrkr\u00e4ften weiterf\u00fchrender Schulen &#8211; trotz der nicht einfachen Organisation durch den oft st\u00fcndlich wechselnden Fachunterricht &#8211; vermehrt genutzt. Die Zooschule reagiert darauf mit einem vielf\u00e4ltigen Programm f\u00fcr Schulklassen weiterf\u00fchrender Schulen im Bereich der Sekundarstufe I. Eine weitere wichtige Personengruppe bilden Studierende der Universit\u00e4t Koblenz-Landau. Seit ihrer Gr\u00fcndung stellt die Zooschule ein Praxisfeld f\u00fcr angehende Lehrerinnen und Lehrer dar. Sie lernen \u00fcber ihre Mitarbeit in der Zooschule Inhalte, Methoden und Medien der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung praxisbezogen kennen. Ihre Ausbildung zum Lehrer\/ zur Lehrerin erh\u00e4lt somit einen besonderen Akzent, der sich im Rahmen der sp\u00e4teren Berufsaus\u00fcbung mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv auswirken wird: Es ist zu erwarten, dass Lehrerinnen und Lehrer, die w\u00e4hrend ihres Studiums in der Zooschule mitgearbeitet haben, verst\u00e4rkt nachhaltigkeitsbezogene Themen im Unterricht behandeln und diese kompetent f\u00fcr ihre Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aufbereiten werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"erlaeuterungen-der-zielgruppen\">Erl\u00e4uterungen der Zielgruppen<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"zielgruppe-vorschulkinder\">Zielgruppe \u201eVorschulkinder\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft ist es wichtig, dass bereits die Kleinsten in den Prozess eingebunden werden. Empirische Forschungen haben gezeigt, dass sich Einstellungen gegen\u00fcber Menschen und anderen Lebewesen sp\u00e4testens ab dem 5. Lebensjahr verfestigen. Wir vertreten deshalb folgenden Grundsatz: Je fr\u00fcher Kinder daf\u00fcr sensibilisiert werden, dass alle Lebewesen, alle Arten bedeutsam und voneinander abh\u00e4ngig sind, umso selbstverst\u00e4ndlicher wird f\u00fcr sie auch der sorgsame und respektvolle Umgang mit allen Lebewesen. Werte und \u00dcberzeugungen, die sich Menschen in der fr\u00fchen Kindheit aneignen, pr\u00e4gen ihr sp\u00e4teres Verhalten sich selbst, ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt gegen\u00fcber. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass durch positive emotionale Naturerlebnisse, durch einen strukturierten Wissensaufbau, forschendes Lernen sowie durch Wertebildung bereits<\/p>\n\n\n\n<p>bei Kindergarten-\/ Vorschulkindern Kompetenzen angebahnt werden k\u00f6nnen, die einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und einen respektvollen Umgang mit allen Lebewesen erlauben. Wir wollen bereits Vorschulkindern im Rahmen unserer Veranstaltungen erm\u00f6glichen, sich mit Naturschutz und der Vielfalt des Lebens zu befassen. Bei der Gestaltung und Umsetzung von Veranstaltungen f\u00fcr Vorschulkinder beachten wir ihr besonderes Bed\u00fcrfnis nach personenbezogener N\u00e4he, Anschaulichkeit (das Denken beruht bei Vorschulkindern und Schulanf\u00e4ngern noch auf unmittelbare Anschauung), Bewegung und Aneignung \u00fcber das Spiel. Wir ber\u00fccksichtigen die noch geringe Aufmerksamkeitsspanne und den noch begrenzten Wortschatz. Beispiele f\u00fcr Unterrichtsthemen (Zooschulunterricht):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wir erkunden die Wunderwelt Boden<\/li>\n\n\n\n<li>Wir sch\u00fctzen die Natur! Spielerisch lernen Abf\u00e4lle zu trennen<\/li>\n\n\n\n<li>Schatzsuche: Artenvielfalt entdecken und erleben<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eAuf unserer Wiese gehet was\u201c: Wei\u00dfst\u00f6rche im Landauer Zoo<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wir tragen den besonderen Bed\u00fcrfnissen von Vorschulkindern bei der Gestaltung und Durchf\u00fchrung der Veranstaltungen Rechnung durch \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 das Ankn\u00fcpfen an die Lebenswirklichkeit und die Erfahrungswelt der Kinder;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 das Einbetten von Lerninhalten in kleine Geschichten;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 einen vielf\u00e4ltigen Medieneinsatz (u.a. Stoff- und Schleichtiere, Handpuppen);<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 die Behandlung von konkreten (keinesfalls abstrakten) Inhalten;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 ein Lernen \u00fcber vielf\u00e4ltige spielerische Aneignungsformen;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 die Unterst\u00fctzung des Lernens durch Bewegung;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 die F\u00f6rderung des Lernens durch eine zielgerichtete sprachliche F\u00f6rderung;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 einen angemessenen Wechsel der Lernphasen: kurze Phasen des konzentrierten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Zuh\u00f6rens wechseln sich ab mit Phasen, die durch Bewegung, Aktion und Spiel gepr\u00e4gt sind;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 den Einsatz von Leitfiguren (z.B. als Handpuppen), die die Kinder in besonderer<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Weise ansprechen und motivieren.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 die Einbeziehung von Liedern und Merkspr\u00fcchen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"veranstaltungsformate-erlebnisfuehrung-zooschulunterricht-veranstaltung-zur\">Veranstaltungsformate: Erlebnisf\u00fchrung, Zooschulunterricht, Veranstaltung zur<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"sprachfoerderung-2\">Sprachf\u00f6rderung<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"zielgruppe-schulkinder-grundschule-orientierungsstufe\">Zielgruppe \u201eSchulkinder\u201c (Grundschule\/ Orientierungsstufe)<\/h3>\n\n\n\n<p>Empirische Untersuchungen (vgl. Stoltenberg 2002) sowie unsere praktischen Unterrichtserfahrungen zeigen, dass auch schon Kinder im Grundschulalter ihre Welt unter der Perspektive einer nachhaltigen Entwicklung sehen und Kompetenzen und Wissen f\u00fcr die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft erwerben k\u00f6nnen. Sie besitzen bereits wichtige Voraussetzungen, um sich mit Themen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, so zum Beispiel Schlussfolgerungs- und Probleml\u00f6sekompetenzen sowie Empathie-, Kommunikations- und Teamf\u00e4higkeit (vgl. Hiller &amp; Niederberger 2015, S.10 ff.). Wir wollen deshalb in unseren Veranstaltungen Kindern erm\u00f6glichen, die Perspektive \u201eNachhaltigkeit\u201c in ihre<\/p>\n\n\n\n<p>Weltsicht einzubeziehen und sich an einer zukunftsf\u00e4higen Gestaltung unseres Gemeinwohls gemeinsam mit anderen zu beteiligen. Wir wollen sie anregen und dabei unterst\u00fctzen, Perspektiven anderer Menschen aus verschiedenen Weltregionen einzunehmen und sich ihre Lage zu versetzen. Bei der Gestaltung von Unterricht mit Grundschulkindern achten wir auf eine enge Verzahnung von N\u00e4he und Ferne, von Vertrautem und weniger Vertrautem. Wir ber\u00fccksichtigen, dass sich vor allem bei Schulanf\u00e4ngern das Lernen noch auf der Ebene des konkreten Tuns vollzieht. Mit Hilfe von bildhaften und anschaulichen, zunehmend auch symbolische Darstellungen helfen wir den Kindern, sich allm\u00e4hlich vom konkreten Tun zu l\u00f6sen, Sachverhalte differenzierter zu durchschauen, Sachzusammenh\u00e4nge herzustellen und grundlegende Prinzipien und Regeln zu finden. Wir beachten, dass Grundschulkinder \u2013 vor allem die j\u00fcngeren &#8211; noch ein starkes Bed\u00fcrfnis nach Bewegung, personenbezogener N\u00e4he und Anschaulichkeit besitzen, und die Konzentration auf einen Sachverhalt nicht lange anh\u00e4lt. Deshalb werden die Phasen des Erkl\u00e4rens kurzgehalten und daf\u00fcr viel Zeit gew\u00e4hrt, um allein, zu zweit oder mit mehreren Mitsch\u00fclern kleine Aufgaben zu l\u00f6sen. Filmausschnitte und Bilder, die Menschen und Lebenssituationen aus fernen L\u00e4ndern zeigen, helfen, sich in die Lage von anderen Menschen einzuf\u00fchlen. Auch das Erstellen von kleinen B\u00fcchlein, \u201eLapbooks\u201c oder Aufbewahrungsboxen (\u201eWeltretterbox\u201c), in deren Gestaltungsprozess Gelerntes einflie\u00dfen kann, halten wir f\u00fcr sinnvoll. Bei der Gestaltung und Durchf\u00fchrung der Veranstaltungen achten wir auf \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 das Ankn\u00fcpfen an die Lebenswirklichkeit und die Erfahrungswelt der Kinder<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>(Familie, Schule, Freizeit);<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 das Aufgreifen von Erfahrungen, Erlebnissen, Fragen und Problemen der Kinder;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 eine enge Verzahnung von N\u00e4he und Ferne, von Vertrautem und weniger<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Vertrautem;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 ein problemorientiertes Vorgehen mit der gemeinsamen Suche nach L\u00f6sungen;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 das Vermeiden einer \u201eKatastrophenp\u00e4dagogik\u201c; vielmehr geht es immer darum,<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>positive Gestaltungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine gute Zukunft zu erarbeiten;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 die Behandlung von prim\u00e4r konkreten und weniger abstrakten Sachverhalten;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 Bez\u00fcge zu Themen, die in aktuellen Lehrpl\u00e4nen f\u00fcr die allgemeinbildenden Schulen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>aufgef\u00fchrt werden;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 besondere Anschaulichkeit durch vielf\u00e4ltige Medien (Tiersch\u00e4del, Filmausschnitte,<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bilder, Tablets);<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 ein Lernen auch \u00fcber spielerische Aneignungsformen, vor allem bei<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Schulanf\u00e4ngern;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 die Unterst\u00fctzung des Lernens durch Bewegung;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 die F\u00f6rderung des Lernens durch eine zielgerichtete sprachliche F\u00f6rderung;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 die Einbeziehung von Liedern und Merkspr\u00fcchen bei Schulanf\u00e4ngern.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"beispiele-fuer-unterrichtsthemen-zooschulunterricht\">Beispiele f\u00fcr Unterrichtsthemen (Zooschulunterricht):<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>W\u00e4lder sch\u00fctzen durch Recyclingpapier<\/li>\n\n\n\n<li>Achtung! Plastikm\u00fcll in unseren Ozeanen und Meeren!<\/li>\n\n\n\n<li>Ohne Wasser \u2013 kein Leben<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Kindergeburtstag ohne M\u00fcll<\/li>\n\n\n\n<li>Wir erkunden die Wunderwelt Bach<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Veranstaltungsformate: Erlebnisf\u00fchrung, Zooschulunterricht, Zoo-Jugendspiele, Zoo-Natur- Erlebnistage, Workshops, Ferienwochen, \u00dcbernachtungscamps<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"zielgruppe-jugendliche-sekundarstufe-i\">Zielgruppe \u201eJugendliche\u201c (Sekundarstufe I)<\/h3>\n\n\n\n<p>Mehr als drei Viertel aller Jugendlichen sind besorgt \u00fcber den Zustand der Welt in 20 Jahren, rund drei Viertel aller Jugendlichen in Deutschland und \u00d6sterreich zeigen sich sogar ziemlich oder sehr besorgt (vgl. Bertelmann Stiftung 2009, S.6f.). Die Untersuchung \u201eGreenpeace Nachhaltigkeitsbarometer \u2013 Was bewegt die Jugend?\u201c der Leuphana-Universit\u00e4t L\u00fcneburg 2011 kommt zu dem Ergebnis, dass von den 15-24-J\u00e4hrigen anspruchsvoller Nachhaltigkeitsunterricht als n\u00fctzlich f\u00fcr das sp\u00e4tere Leben bewertet und gew\u00fcnscht wird (vgl. Grunenberg\/ K\u00fcster\/ Rode 2012). Als wichtig erscheint es uns, im Zooschulunterricht die Jugendlichen da \u201eabzuholen\u201c, wo sie mit ihren Interessen stehen, und von konkreten Beispielen aus den Bereichen Konsum, Sport und Freizeit auszugehen. W\u00e4hrend in der Grundschule der Blick \u2013 wenn es um konkrete Handlungsfelder geht &#8211; noch verst\u00e4rkt auf das direkte Lebensumfeld der Kinder (Familie, Schule, Stadt und Gemeinde) gerichtet ist, wird in der Sekundarstufe in weiteren Dimensionen gedacht und Aspekte wie Bildung, Armut und soziale Sicherheit behandelt. Insgesamt achten wir bei der Behandlung der Themen auf eine kontinuierliche Zunahme der kognitiven Breite und Differenziertheit der Anforderungen. Wir achten auch bei dieser Zielgruppe auf den Einsatz altersgerechter Medien. So beziehen wir beispielsweise die in dieser Altersgruppe sehr beliebten digitale Medien (Handys, Tablets) ein und lassen die Jugendlichen beispielsweise zu ausgew\u00e4hlten Inhalte recherchieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Gestaltung der Veranstaltungen f\u00fcr diese Zielgruppe achten wir auf \u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 Ankn\u00fcpfungspunkte aus der Lebenswelt und den Interessensbereichen der<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Jugendlichen (Sport, Freizeit, Mode und Konsum);<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 das Verdeutlichen von Wechselwirkungen zwischen lokalen und globalen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Prozessen;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 Herausarbeiten von Zielkonflikten und Ans\u00e4tzen der nachhaltigen Entwicklung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>durch die Abstimmung von Zielen und Interessen;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 die F\u00f6rderung eines kritischen Bewusstseins;<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 das Herstellen von Bez\u00fcgen zu realistischen Handlungsoptionen im Umfeld der<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Jugendlichen;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 die Betonung der Eigenverantwortlichkeit bei der Vorstellung der m\u00f6glichen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ma\u00dfnahmen;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2026 Bez\u00fcge zu Themen der Nachhaltigkeit, die in aktuellen Lehrpl\u00e4nen f\u00fcr die<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>allgemeinbildenden Schulen aufgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"beispiele-fuer-unterrichtsthemen-zooschulunterricht-2\">Beispiele f\u00fcr Unterrichtsthemen (Zooschulunterricht):<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die ganze Welt in deinem Handy? Was das Handy mit Natur- und Artenschutz zu tun<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>hat.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Klimawandel \u2013 Klimaschutz: Wir wirkt sich der Klimawandel auf Tierarten aus?<\/li>\n\n\n\n<li>Bedrohte Tierarten hier und anderswo<\/li>\n\n\n\n<li>Bedeutung, Bedrohung und Schutz der Artenvielfalt<\/li>\n\n\n\n<li>Artenschutzarbeit des Landauer Zoos<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"veranstaltungsformate-erlebnisfuehrung-zooschulunterricht-outdoorcamp\">Veranstaltungsformate: Erlebnisf\u00fchrung, Zooschulunterricht, Outdoorcamp<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"lehramtsstudierende-der-universitaet-koblenz-landau\">Lehramtsstudierende der Universit\u00e4t Koblenz-Landau<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Zooschule bietet Studierenden an, in der Zooschule \u00fcber einen k\u00fcrzeren oder l\u00e4ngeren Zeitraum mitzuarbeiten. Dazu wurde die Zooschule als Praxisfeld f\u00fcr Lehramtsstudierende eingerichtet. Studierende haben nach einer Ausbildungsphase die M\u00f6glichkeit, eigenverantwortlich Veranstaltungen zu leiten. F\u00fcr die Studierenden, die in der Zooschule langfristig aktiv mitarbeiten, gibt es in jedem Semester ein sogenanntes \u201eBegleitseminar zur Zooschule\u201c. Hier wird \u00fcber das BNE-Verst\u00e4ndnis diskutiert, und es werden BNE-Unterrichtseinheiten besprochen und weiterentwickelt. Gro\u00dfveranstaltungen, wie die Zoo-Jugendspiele werden im Rahmen dieser Veranstaltung gemeinsam geplant und organisiert. F\u00fcr die weitere Ausbildung der Studierenden f\u00fcr die Bildungsarbeit in der Zooschule sowie f\u00fcr die Fort- und Weiterbildung bieten wir weitere spezielle Veranstaltungen an, u.a. einen sogenannten mehrt\u00e4gigen \u201eBasiskurs\u201c, in dem nicht nur \u00f6kologische Grundbegriffe und Zusammenh\u00e4nge vorgestellt, sondern auch die Grundlagen der BNE vermittelt und diskutiert werden. Studierende haben zum einen die M\u00f6glichkeit, \u00fcber die gesamte Studienzeit in der Zooschule mitzuarbeiten, zum anderen k\u00f6nnen Sie auch ein Praktikum in der Zooschule absolvieren oder punktuell bei der Planung und Durchf\u00fchrung der Veranstaltungen mitarbeiten. Zudem k\u00f6nnen Studierende Pr\u00fcfungsarbeiten im Umfeld der Zooschule verfassen. Veranstaltungsformate: Begleitseminar zur Zooschule, Basiskurs, Seminare zur Fort- und Weiterbildung<\/p>\n\n\n\n<p>Jugendliche (ab 17 Jahren): Jugendliche dieser Altersgruppe besuchen mit ihrer Schulklasse (Oberstufe weiterf\u00fchrender Schulen, Berufsschule) Zoo und Zooschule im Rahmen des obligatorischen Schulunterrichts. Hier ist es wichtig, im Rahmen des Zooschulunterrichts gezielt einen Bezug zu den Schulf\u00e4chern (z.B. Biologie) und den Lehrpl\u00e4nen herzustellen. Wir beziehen Experten in den Unterricht ein, um aus erster Hand spezielles Wissen an die Jugendlichen weiterzugeben und eine intensive fachbezogene Diskussion auf einem hohen Niveau zu erm\u00f6glichen. Beispiele f\u00fcr Unterrichtsthemen (Zooschulunterricht):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Aufgaben und Arbeitsweisen eines modernen Zoos<\/li>\n\n\n\n<li>Aktiver Klimaschutz am Beispiel der Katala-Stiftung<\/li>\n\n\n\n<li>Biodiversit\u00e4t: Bedeutung, Bedrohung und Schutz<\/li>\n\n\n\n<li>Klimawandel \u2013 Klimaschutz: Wie wirkt sich der Klimawandel auf Tierarten aus?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Familien: Familien besuchen am Wochenende und in den Schulferien gerne den Zoo. Die Zooschule ber\u00fccksichtigt das Freizeitverhalten und pr\u00e4sentiert in diesen Zeitr\u00e4umen Bildungsangebote f\u00fcr Familien. Hier eignet sich besonders das Thema \u201eArtenvielfalt und Artenschutz\u201c, um ausgehend von den Zootieren Handlungsm\u00f6glichkeiten aufzuzeigen. Das Interesse an thematischen Aspekten wird durch Lern- und Gestaltungsangebote geweckt, in denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern kleine Experimente durchf\u00fchren, sich Wissen aneignen oder n\u00fctzliche Gegenst\u00e4nde (z. B. Nistk\u00e4sten f\u00fcr heimische V\u00f6gel) herstellen k\u00f6nnen. Handlungsm\u00f6glichkeiten werden konkret auf das Lebensumfeld bezogen, zum Beispiel auf die naturnahe Gestaltung des Gartens oder den sorgsamen Umgang mit Materialien im Haushalt. Beispiele f\u00fcr Veranstaltungen f\u00fcr Familien:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Familientag zur Artenvielfalt<\/li>\n\n\n\n<li>Gibbon-Aktionstag<\/li>\n\n\n\n<li>Aktionstag zum Welt-Pinguin-Tag<\/li>\n\n\n\n<li>Familien-Erlebnisf\u00fchrung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Multiplikatoren: Wie und was k\u00f6nnen Kinder im Zoo lernen? Wie k\u00f6nnen Beobachtungsaktivit\u00e4ten der Kinder unterst\u00fctzt werden? Wie kann das aktive und selbstst\u00e4ndige Lernen im Zoo gef\u00f6rdert werden? F\u00fcr diese Fragen interessieren sich Lehrkr\u00e4fte, aber auch Erzieher und Erzieherinnen sowie Lehramtsstudierende und Referendare und Referendarinnen. F\u00fcr diese breite Zielgruppe bietet die Zooschule eigene Veranstaltungen an, in denen Methoden, Medien und Unterrichtsgestaltungen konkret mit Bezug zu ausgew\u00e4hlten BNE-Themen vorgestellt werden. Hier glauben wir an folgendes Prinzip: \u201eDas, was selbst erlebt, ausprobiert und dann durchdacht wird, das wird am ehesten in der p\u00e4dagogischen Praxis umgesetzt.\u201c Die Veranstaltungen werden teilweise in Kooperation mit dem P\u00e4dagogischen Landeszentrum RLP organisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMenschen mit Beeintr\u00e4chtigungen und besonderen Bed\u00fcrfnissen\u201c: Alle Veranstaltungen der Zooschule verstehen sich als \u201einklusive\u201c Veranstaltungen. Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen sind in jeder Veranstaltung willkommen. Individuelle Bed\u00fcrfnisse werden &#8211; soweit bekannt besonders ber\u00fccksichtigt. Das Bildungsprogramm der Zooschule sieht jedoch auch spezielle Veranstaltungen f\u00fcr Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen bzw. von besonderen Bed\u00fcrfnissen vor und richtet die Veranstaltungen entsprechend aus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"9-veranstaltungsformate\">9. Veranstaltungsformate<\/h2>\n\n\n\n<p>Wichtige Veranstaltungsformate<\/p>\n\n\n\n<p>Zooschulunterricht: Hier steht die Lernzielorientierung im Vordergrund. Thema und Lernziele werden gemeinsam mit den Lehrkr\u00e4ften, Erzieherinnen und Erziehern, Gruppenleiterinnen<\/p>\n\n\n\n<p>und -leitern festgelegt. Schulische Arbeitsweisen (z.B. Notieren, Rechnen, Lesen \u2026) finden Ber\u00fccksichtigung. Ein Angebot an Hilfen zur Vor- und Nachbereitung des Zooschulunterrichts unterst\u00fctzt die Einbettung desselben in den Schulunterricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Veranstaltungen mit Schwerpunkt Sprachf\u00f6rderung: Hier wird das Lernen \u00fcber biologische und \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge gezielt mit einer intensiven Sprachf\u00f6rderung verbunden. Dazu wird der Sprachstand der Kinder durch einen Pretest f\u00fcr eine bedarfsorientierte Gestaltung der Veranstaltungen erhoben. Wir sehen die mehrw\u00f6chig angelegten Veranstaltungen als eine besonders gute Gelegenheit, um (Sprach-)Kompetenzen zu f\u00f6rdern und Lernziele zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit besonderen Veranstaltungen wie den \u201eZoojugendspielen\u201c oder den \u201eZoo-Natur- Erlebnistagen\u201c m\u00f6chten wir Schulklassen anregen, sich mit einem Thema intensiv zu befassen und projektorientiert in ihrem Lebens- und Schulumfeld aktiv zu werden. Auch hier sehen wir besondere M\u00f6glichkeiten der Kompetenzf\u00f6rderung und des intensiven Lernens mit dem Hineinwirken in die Familien und Schulen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zoo-Jugendspiele: Der Wettbewerb zur Bedeutung, zur Bedrohung und zum Schutz der Artenvielfalt\u201c regt vierte Klassen an, sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum mit dem Thema \u201eBedeutung, Bedrohung und Schutz der Artenvielfalt\u201c zu befassen. Im Rahmen einer ganzt\u00e4gigen Gro\u00dfveranstaltung testen die Schulklassen ihr Wissen zum Thema. An dem einmal im Jahr ausgerichteten Wettbewerb nehmen stets 20 Schulklassen mit rund 500 Kindern teil. Das Veranstaltungsformat wurde von der Zooschule Landau entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zoo-Natur-Erlebnistage: Die Veranstaltung regt erste Klassen an, sich ein Jahr lang mit Vogelvielfalt und Vogelschutz zu befassen. Auftakt dazu bilden die Zoo-Natur-Erlebnistage im Zoo und in der Zooschule Landau. Hier erhalten die Erstkl\u00e4ssler eine Einf\u00fchrung in die Thematik und dazu Forschermappen, Bestimmungsb\u00fccher, Ferngl\u00e4ser und eine Mappe f\u00fcr ihre Familie. In der Schule arbeiten die Kinder an der Thematik projektorientiert weiter und pr\u00e4sentieren ihre Ergebnisse im Rahmen eines Wettbewerbs.<\/p>\n\n\n\n<p>Erlebnisf\u00fchrungen: Im Rahmen eines didaktisch gestalteten Zoorundganges wird eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Zootieren einbezogen. Die Erlebnisf\u00fchrung kann eine besondere thematische Ausrichtung (z.B. \u201eRaubtiere im Landauer Zoo\u201c) besitzen. Es handelt sich bei den Veranstaltungen nicht um klassische F\u00fchrungen mit dem Anspruch einen \u00dcberblick \u00fcber den gesamten Zoo mit der Einbeziehung m\u00f6glichst vieler Tiere mit der Vermittlung m\u00f6glichst vieler Einzelinformationen zu pr\u00e4sentieren. Stattdessen werden ausgew\u00e4hlte Tierarten vorgestellt und ausreichend Zeit zur Beobachtung und Betrachtung gew\u00e4hrt. Mit unterschiedlichen Medien, kleinen spielerischen Aufgaben und Hilfen beim Beobachten wird die Eigenaktivit\u00e4t der Teilnehmer und Teilnehmerinnen gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferienwochen sind einw\u00f6chige Veranstaltungen f\u00fcr Schulkinder von 6-12 Jahren in den Schulferien. Die Kinder erleben t\u00e4glich ein abwechslungsreiches mehrst\u00fcndiges Bildungsprogramm, das sie \u201efit f\u00fcr die Zukunft\u201c machen soll. Themen mit Bezug zur Nachhaltigkeit (z.B. \u201eW\u00e4lder sch\u00fctzen durch Recyclingpapier\u201c) werden intensiv behandelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Spielerische Aneignungsformen, forschendes und entdeckendes Lernen stehen im Vordergrund. Die Veranstaltungen sind aufgrund ihrer zeitlichen L\u00e4nge besonders gut geeignet, Kompetenzen zu f\u00f6rdern und Wertvorstellungen zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Workshops zu wechselnden Themen werden Menschen mit besonderen Interessen angesprochen. Im Rahmen dieser mindesten dreist\u00fcndig angelegten Veranstaltungen befassen sich die Teilnehmer\/ Teilnehmerinnen aktiv und intensiv mit einem ausgew\u00e4hlten Thema. Ausgew\u00e4hlte Tierarten werden mit Bezug zum Veranstaltungsthema einbezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die spannungsreich gestalteten Veranstaltungen \u201eAbenteuer-Nachtlager\u201c und \u201eOutdoorcamp\u201c mit \u00dcbernachtung im Zoogel\u00e4nde bietet sich die M\u00f6glichkeit, Schulkinder und Jugendliche f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Themen des Arten- und Naturschutzes zu interessieren. Gleichzeitig k\u00f6nnen sehr gut soziale und personale Kompetenzen gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedes Jahr bietet die Zooschule Sonderveranstaltungen (Aktionstage, Tage der offenen T\u00fcr) an, um \u00fcber ein besonderes Thema (z.B. \u201eAktionstag zum Schutz des hochbedrohten Humboldt-Pinguins\u201c) oder die besondere Gestaltung oder Ausrichtung (\u201eWir basteln zusammen Nistk\u00e4sten\u201c) vor allem Familien anzusprechen. Die Veranstaltungen werden so gestaltet, dass sich Eltern zusammen mit Kindern mit Bildungsinhalten abwechslungsreich, aktiv und spielerisch \u2013 auch im Rahmen von Lernlandschaften &#8211; befassen k\u00f6nnen. Dies wird von uns als besondere Chance gesehen, Wissen \u00fcber Nachhaltigkeit sowie zum Schutz der Natur und der Lebensgrundlagen in das t\u00e4gliche Leben der Familien zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"10-realisierung\">10. Realisierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Positionenvielfalt &#8211; Dialog &#8211; Wirken im Team<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wissen, dass BNE um ein Vielfaches wirksamer wird, wenn sie nicht von Einzelk\u00e4mpfern betrieben wird, sondern von einem Team, das sich koordiniert, informiert und die gro\u00dfe Aufgabe BNE auf viele Schultern aufteilt. Wir wollen alle Teammitglieder zur Zusammenarbeit einladen und sie ermuntern gerade dort einen wesentlichen Beitrag zu leisten, wo sie dies am besten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist uns bewusst, dass es in der BNE immer auch um Werte, Gewichtungen und verschiedene Perspektiven geht. Wir nehmen darin gegen\u00fcber anderen immer eine Position ein und machen sie transparent. Wir wollen in allen Bildungsveranstaltungen deutlich zeigen, welche Werte uns leiten und wof\u00fcr wir stehen. Von den Teilnehmenden unserer Veranstaltungen fordern wir Meinungsbildung und Positionsbezug ein, jedoch ohne die Erwartung, dass es dieselben sein werden wie die eigenen. In diesem Einsichtig-Machen und Hinh\u00f6ren, Aus- und Verhandeln k\u00f6nnen aus unserer Sicht neue, eigenst\u00e4ndige Wege, Perspektiven und L\u00f6sungen entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede Veranstaltung wird sorgf\u00e4ltig \u2013 wenn m\u00f6glich mit Teammittgliedern &#8211; geplant und umgesetzt. Eine Reflexion nach der Veranstaltung im Hinblick auf das Erreichen der Ziele ist selbstverst\u00e4ndlich. Die folgende Tabelle f\u00fchrt im Hinblick auf die Planung, Durchf\u00fchrung und Nachbereitung der Veranstaltungen wichtige Aspekte auf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"umsetzung-der-veranstaltungen\">Umsetzung der Veranstaltungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Planung \u2022 Sichten der Anmeldeinformationen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Erfassen der Rahmenbedingungen (Zeit, Vorwissen, gew\u00fcnschtes Thema,<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Veranstaltungsformat, Interessen, F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten der teilnehmenden Personen \u2026)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kontaktaufnahme mit den Begleitpersonen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Durchf\u00fchrung \u2022 Strukturierte Durchf\u00fchrung der Veranstaltung nach den Schritten a) Einstieg\/ Motivation, b) Erarbeitung, c) Sicherung und Festigung<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nach der Veranstaltung: Reflexionsrunde mit den Teilnehmern\/<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Teilnehmerinnen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beenden der Veranstaltung mit dem Aush\u00e4ndigen von<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Informationsmaterialien mit Bezug zum Veranstaltungsthema (z.B. Tipps zur Vermeidung von Kunststoffabfall im Haushalt) sowie ggf. Materialien zur Nachbereitung des Unterrichts (z.B. die Kinder-Agenda Pfalz, Bd. 1 und 2)<\/p>\n\n\n\n<p>Reflexion\/ \u2022 Sichten der Evaluationsb\u00f6gen, Gespr\u00e4ch im Team \u00fcber die Durchf\u00fchrung Evaluation der Veranstaltung<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"11-zusammenarbeit-und-vernetzung\">11. Zusammenarbeit und Vernetzung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"leistung-durch-kooperation\">\u201eLeistung durch Kooperation!\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1992 setzt die Zooschule auf die Zusammenarbeit mit Experten und Einrichtungen aller Art ein, um die Qualit\u00e4t der Bildungsveranstaltungen zu erh\u00f6hen. Wir nutzen unsere Mitgliedschaften in verschiedenen Netzwerken f\u00fcr den intensiven Erfahrungsund Meinungsaustausch bez\u00fcglich der durchgef\u00fchrten Bildungsveranstaltungen, zur Planung gemeinsamer Veranstaltungen und Aktionen und f\u00fcr Diskussionen, zum Beispiel \u00fcber das Verst\u00e4ndnis von BNE. Durch das Aufeinander Abstimmen und das gemeinsame Durchf\u00fchren von Bildungsangeboten und durch eine gemeinsame \u00d6ffentlichkeitsarbeit wollen wir Synergie-Effekte bei der Umsetzung des BNE-Konzeptes erzielen und nutzen. Damit wollen wir einen Beitrag im Hinblick auf die strukturelle und nachhaltige Verankerung von BNE in die rheinland-pf\u00e4lzische Bildungslandschaft leisten. Als sehr wichtig sehen wir eine Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesst\u00e4tten an, um die Bildungsangebote auf die curricularen Grundlagen sowie auf die W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse der Klassen und Gruppen auszurichten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"kooperationseinrichtungen-und-netzwerke-eine-auswahl\">Kooperationseinrichtungen und Netzwerke \u2013 eine Auswahl<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Netzwerk BNE Biosph\u00e4renreservat Pf\u00e4lzerwald-Nordvogesen<\/li>\n\n\n\n<li>Netzwerk Umweltbildung S\u00fcdpfalz<\/li>\n\n\n\n<li>ZentrAL &#8211; Zentrum f\u00fcr Bildung und Forschung an Au\u00dferschulischen Lernorten<\/li>\n\n\n\n<li>P\u00e4dagogisches Landeszentrum Speyer<\/li>\n\n\n\n<li>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT)<\/li>\n\n\n\n<li>ANU &#8211; Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt (RLP)<\/li>\n\n\n\n<li>Forum Demenz Landau<\/li>\n\n\n\n<li>Forstamt Haardt<\/li>\n\n\n\n<li>Sphenisco \u2013 Schutz des Humboldtpinguins e.V.<\/li>\n\n\n\n<li>Medienzentrum S\u00fcdliche Weinstra\u00dfe<\/li>\n\n\n\n<li>RPTU: Institut f\u00fcr Bildung im Kindes- und Jugendalter<\/li>\n\n\n\n<li>RPTU: Institut f\u00fcr F\u00f6rderschulp\u00e4dagogik<\/li>\n\n\n\n<li>Verband der deutschen Zoop\u00e4dagogen<\/li>\n\n\n\n<li>The International Zoo Educators Association (IZE)<\/li>\n\n\n\n<li>Verbund \u201eLernOrte-Nachhaltigkeit\u201c (vom P\u00e4dagogischen Landesinstitut<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>zertifizierte au\u00dferschulische Bildungseinrichtungen)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"12-bildungspartnerschaften\">12. Bildungspartnerschaften<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir bieten Schulen und Kinderg\u00e4rten Bildungspartnerschaften an. Damit wollen wir anregen, das Bildungsprogramm der Zooschule regelm\u00e4\u00dfig und intensiv zu nutzen. Zus\u00e4tzlich bietet die Zooschule Mithilfe bei der Umsetzung von BNE-Projekten. Bildungspartnerschaften sind gerade auch f\u00fcr die Schulen interessant, die in das Netzwerk Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz aufgenommen werden wollen. Seit 10 Jahren besteht die Bildungspartnerschaft von Eduard-Spranger-Gymnasium und Zooschule. Seit 2022 ist die G\u00e4uschule in B\u00f6bingen offiziell die BNE-Partnerschule der Zooschule.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"bne-fuer-alle-schulen-und-kindertagesstaetten\">\u201eBNE f\u00fcr alle Schulen und Kindertagesst\u00e4tten!\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Um Kindergartengruppen und Schulklassen einen kostenfreien Zugang zum BNE- Zooschulunterricht zu erm\u00f6glichen, ist die Zooschule Bildungspartnerschaften mit dem Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau und dem Eigenbetrieb Wertstoff Wirtschaft S\u00fcdliche Weinstra\u00dfe eingegangen. Schulen und Kinderg\u00e4rten k\u00f6nnen \u00fcber diese Einrichtungen Gutscheine f\u00fcr kostenfreien Zooschulunterricht zu abfallbezogenen Unterrichtsthemen beziehen und diese dann in der Zooschule einl\u00f6sen. Dieses Bildungsangebot wird breit beworben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"13-qualitaetssicherung\">13. Qualit\u00e4tssicherung<\/h2>\n\n\n\n<p>Um die p\u00e4dagogische Arbeit der Zooschule Landau auf einem hohen Niveau zu halten bzw. kontinuierlich zu verbessern, evaluieren wir unsere Angebote regelm\u00e4\u00dfig, zum einen durch das externe Feedback der Teilnehmenden sowie zum anderen durch unsere intensiven Vorund Nachbesprechungen im Zooschulteam. Dar\u00fcber hinaus befragen wir nach den Bildungsveranstaltungen schriftlich alle Lehrkr\u00e4fte sowie die Erzieher und Erzieherinnen, die mit ihren Gruppen und Schulklassen die Zooschule besuchen. Zu diesem Zweck haben wir Frageb\u00f6gen f\u00fcr die Veranstaltungsformate \u201eZooschulunterricht\u201c, \u201eSprachf\u00f6rderveranstaltungen\u201c, f\u00fcr die \u201eZoojugendspiele\u201c sowie die \u201eZoo-Natur-Erlebnistage\u201c entwickelt. Alle zehn Jahre f\u00fchren wir eine gr\u00f6\u00dfere schriftliche Befragung zu unserem Bildungsprogramm durch und beziehen dabei alle Schulen in der Region ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"14-oeffentlichkeitsarbeit\">14. \u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"bne-in-die-breite-tragen\">BNE in die Breite tragen<\/h3>\n\n\n\n<p>Um BNE in die Breite zu tragen, um das Bildungsprogramm sichtbar zu machen und neue Teilnehmende f\u00fcr die Veranstaltungen zu gewinnen, ist eine vielseitige \u00d6ffentlichkeitsarbeit notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf unserer aktuellen Webseite www.zooschule-landau.de pr\u00e4sentieren wir unsere Bildungsangebote im \u00dcberblick und werben auch f\u00fcr aktuell anstehende Veranstaltungen. Am Anfang eines jeden Jahres stellen wir unser Jahresprogramm der Presse und den Medien im Rahmen einer \u00f6ffentlichen Veranstaltung vor. Das Jahresprogramm liegt als ein Faltblatt in \u00f6ffentlichen Einrichtungen und auch im Zoo und in der Zooschule Landau aus. Alle Veranstaltungen im Jahresprogramm werden im Rahmen einer Pressemitteilung und in sozialen Netzwerken Facebook und Instagram beworben. Unsere st\u00e4ndigen Bildungsangebote wie Zooschulunterricht, Ferienprogramme und Erlebnisf\u00fchrungen pr\u00e4sentieren wir auf einem Faltblatt, das wir an Schulen, Kinderg\u00e4rten und andere Bildungseinrichtungen versenden und in unserer Einrichtung auslegen.<\/p>\n\n\n\n<p>BNE-Aktionstage: Wir beteiligen uns j\u00e4hrlich an dem Projekt \u201eUmwelt braucht Bildung \u2013 BNE-Aktionstage in Rheinland-Pfalz\u201c, das von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Rheinland-Pfalz e.V. (ANU RLP) im Auftrag der Landeszentrale f\u00fcr Umweltaufkl\u00e4rung Rheinland-Pfalz (LZU) organisiert wird, in dem wir mehrere BNE- Veranstaltungen f\u00fcr Kinder durchf\u00fchren. Diese Veranstaltungen werden \u2013 auch in einem veranstaltungsspezifischen Flyer \u2013 breit und \u00fcberregional beworben.<\/p>\n\n\n\n<p>Tag zur Nachhaltigkeit in Landau: Seit 2010 nimmt die Zooschule regelm\u00e4\u00dfig am Tag zur Nachhaltigkeit in Landau teil und pr\u00e4sentiert auf dem Marktplatz einen Stand mit einer Ausstellung zu Themen wie \u201eKomm mach mit, wir sch\u00fctzen unsere Ozeane und Meere!\u201c oder \u201eMach mit beim Schutz der tropischen Regenw\u00e4lder!\u201c. Die Ausstellung nutzen wir, um auf unser st\u00e4ndiges BNE-Programm sowie auf das Jahresprogramm aufmerksam zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"literatur\">Literatur<\/h2>\n\n\n\n<p>Agenda 2030: https:\/\/www.bmz.de\/de\/themen\/2030_agenda\/index.html (letzter Zugriff: 23. 01. 21)<\/p>\n\n\n\n<p>Andresen, S. u.s.: Kinder in Deutschland 2018. 4. World Vision Kinderstudie. Weinheim und Basel 2018.<\/p>\n\n\n\n<p>Bertelmann Stiftung: Jugend und die Zukunft der Welt. Ergebnisse einer repr\u00e4sentativen Umfrage in Deutschland und \u00d6sterreich \u201eJugend und Nachhaltigkeit\u201c. 2009.<\/p>\n\n\n\n<p>BMU (Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) (Hrsg.): Umweltpolitik. Agenda 21. Konferenz der Vereinten Nationen f\u00fcr Umwelt und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro. Dokumente. Bonn 1997.<\/p>\n\n\n\n<p>de Haan, G.: Gestaltungskompetenz als Kompetenzkonzept f\u00fcr Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. In: Bornmann, I., de Haan, G. (Hrsg.): Kompetenzen der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. Wiesbaden 2008, S. 23-44.<\/p>\n\n\n\n<p>ELAN e.V. (Hrsg.): Kompass Globales Lernen Rheinland-Pfalz. Bildungsangebote Globales Lernen f\u00fcr alle. 1. Auflage, 2019.<\/p>\n\n\n\n<p>Engagement Global (Hrsg.): Orientierungsrahmen f\u00fcr den Lernbereich Globale Entwicklung. 2.., aktualisierte und erweiterte Auflage, 2016.<\/p>\n\n\n\n<p>Gebhard, U.: Kind und Natur. Die Bedeutung der Natur f\u00fcr die psychische Entwicklung. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage 2005.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunenberg, H.; K\u00fcster, K.; Rode, H.: Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometer \u2013 Was bewegt die Jugend? Berlin 2012.<\/p>\n\n\n\n<p>Hiller, S.; Niederberger M.: Zukunft gestalten \u2013 Nachhaltiges Denken und Handeln in der Kita. Kindergarten heute, 6-7\/2015, S.8-13.<\/p>\n\n\n\n<p>Hollstein, G.: \u201eIch sehe was, was du nicht siehst\u201c, Beobachtungsaktivit\u00e4ten im au\u00dferschu-lischen Lernort Zoo. In: P\u00e4dagogische Welt, 9\/1996, S.394-398.<\/p>\n\n\n\n<p>Hollstein. G.: \u201eNicht immer eine F\u00fchrung!\u201c Selbstst\u00e4ndiges Lernen an Stationen im Zoo. In. I. Hegele (Hrsg.): Lernziel: Stationenarbeit. Eine neue Form des offenen Unterrichts, 2., aktuali-sierte Auflage, Weinheim und Basel 1997, S.115-136.<\/p>\n\n\n\n<p>Stoltenberg, U.: Nachhaltigkeit lernen mit Kindern. Wahrnehmung, Wissen und Erfahrungen von Grundschulkindern unter der Perspektive einer nachhaltigen Entwicklung. Bad Heilbrunn 2002.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00e4dagogisches Konzept der Zooschule Landau als Bildungsort f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Erwachsene Letzte \u00c4nderungen: 28.01.2026 Inhaltsverzeichnis 1. P\u00e4dagogisch relevante Spezifika der Einrichtung Die Zooschule Landau ist ein inklusiver, au\u00dferschulischer Lernort mit einer direkten Anbindung an die Rheinland-Pf\u00e4lzische Technische Universit\u00e4t Kaiserslautern-Landau (RPTU). 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