{"id":311,"date":"2018-02-23T09:58:34","date_gmt":"2018-02-23T08:58:34","guid":{"rendered":"http:\/\/zooschule.synology.me\/zooschule\/?page_id=311"},"modified":"2018-07-17T15:46:14","modified_gmt":"2018-07-17T13:46:14","slug":"weissstorch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/weissstorch\/","title":{"rendered":"Wei\u00dfstorch"},"content":{"rendered":"<h1>Wei\u00dfstorch<\/h1>\n<h2>Steckbrief<\/h2>\n<p><strong>Tierart<\/strong>: Wei\u00dfstorch (engl. White Stork)<br \/>\n<strong>Zuordnung<\/strong>: Wei\u00dfstorch (wiss. Bezeichnung);\u00a0 Stamm der Wirbeltiere;\u00a0 Klasse der V\u00f6gel;\u00a0 Ordnung der Stelzv\u00f6gel;\u00a0 Familie der St\u00f6rche<br \/>\n<strong>Verbreitung<\/strong>: Sommer in Europa;\u00a0 Winter in Afrika oder im Nahen Osten<br \/>\n<strong>Lebensraum<\/strong>: Nester auf Hausd\u00e4chern und Masten,\u00a0 immer in der N\u00e4he von Feuchtgebieten<br \/>\n<strong>Aussehen<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>lange rote Beine und langer roter Schnabel<\/li>\n<li>Gewicht: 3 bis 4 kg<\/li>\n<li>Fl\u00fcgelspannweite: etwa 2 m<\/li>\n<li>Gr\u00f6\u00dfe: etwa 1 m<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Lebensweise<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>paarweise Aufzucht der Jungen<\/li>\n<li>Zugvogel<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Ern\u00e4hrung<\/strong>: ein erwachsener Storch frisst t\u00e4glich etwa 0,5 kg (W\u00fcrmer, K\u00e4fer, Eidechsen, Fr\u00f6sche, M\u00e4use, Maulw\u00fcrfe)<br \/>\n<strong>Fortpflanzung<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>ab dem 3. Lebensjahr<\/li>\n<li>Gelege: 3 &#8211; 4 Eier<\/li>\n<li>Brutzeit: etwa 32 Tage<\/li>\n<li>Eigr\u00f6\u00dfe: 70 x 50 mm<\/li>\n<li>Eigewicht: 100 bis 120 g<\/li>\n<li>die jungen St\u00f6rche sind Nesthocker<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>H\u00f6chstalter<\/strong>: Angaben zum H\u00f6chstalter liegen uns noch nicht vor<br \/>\nGef\u00e4hrdung:<\/p>\n<ul>\n<li>durch Trockenlegung von Feuchtgebieten<\/li>\n<li>durch Strommasten<\/li>\n<li>durch Abschuss<\/li>\n<li>durch M\u00fcll in der Landschaft<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Besonderheiten<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>gilt weithin als Gl\u00fccksbringer<\/li>\n<li>langer, roter Schnabel<\/li>\n<li>lange, rote Beine<\/li>\n<li>Klappern als einzige Laut\u00e4u\u00dferung<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-312 size-full\" style=\"margin: 15px;\" title=\"Foto mit freundlicher Genehmigung von Axel Horn: http:\/\/www.stoerche.de\/\" src=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Storch01.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"134\" \/><\/p>\n<h2>Lebensraum<\/h2>\n<p>Wer hat nicht schon einmal auf einem Hausdach ein Storchennest gesehen? St\u00f6rche bauen ihre Nester heute auf D\u00e4chern, Schornsteinen oder Pf\u00e4hlen, nur selten noch auf Felsen oder B\u00e4umen. Ist in einem Nest ein Storch, kann man sicher sein, dass es in der N\u00e4he eine feuchte Wiese oder einen Bach gibt. Denn St\u00f6rche bauen ihre Nester immer in der N\u00e4he von Feuchtgebieten. Nur hier finden sie ihre Nahrung.<\/p>\n<p>Der Storch ist ein Zugvogel. Er lebt abwechselnd in Europa und Afrika. In Europa ist er nur im Sommer. Im Herbst fliegt er in den S\u00fcden, nach Afrika. Dort bleibt er den Winter \u00fcber und im Fr\u00fchling kehrt er zur\u00fcck nach Europa.<\/p>\n<p><strong>Das Jahr des Storches<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>April Ankunft am Brutort in Europa<\/li>\n<li>Mai Brut<\/li>\n<li>Juni &#8211; August Aufzucht der Jungen<\/li>\n<li>August &#8211; Oktober Flug in den S\u00fcden<\/li>\n<li>November &#8211; Januar Aufenthalt in Afrika<\/li>\n<li>Februar &#8211; April R\u00fcckflug nach Europa<\/li>\n<\/ul>\n<p>H\u00e4ttest du das gedacht ?<\/p>\n<p>Der Weg der St\u00f6rche von Europa nach Afrika ist etwa 10.000 km weit. Das ist eine viertel Erdumrundung. Den gleichen Weg fliegen die St\u00f6rche noch im selben Jahr zur\u00fcck. Sie fliegen also in einem Jahr eine Strecke, die einer halben Erdumrundung entspricht. Und im n\u00e4chsten Jahr das gleiche nochmal&#8230;<\/p>\n<p>Auf ihrem Weg nach Afrika oder zur\u00fcck nach Europa fliegen die St\u00f6rche \u00f6stlich oder westlich des Mittelmeeres \u00fcber Land, weil sie den langen Flug \u00fcber das Meer meiden. \u00dcber dem Meer gibt es n\u00e4mlich keine Aufwinde, die die St\u00f6rche zum Segeln benutzen k\u00f6nnten. Denn St\u00f6rche sind Segelflieger. Sie wirken beim Start etwas plump, sind sie aber einmal in der Luft, gleiten sie elegant dahin. Beim Fliegen nutzen die St\u00f6rche warme Aufwinde. Diese warme Luft steigt nach oben und die St\u00f6rche lassen sich von ihr in die H\u00f6he schrauben. Diese Technik spart im Vergleich zum Ruderflug viel Kraft.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Lebensweise<\/h2>\n<p>St\u00f6rche suchen sich zu Beginn der Paarungszeit einen Partner, mit dem sie dann gemeinsam ihre Jungen aufziehen. Das Weibchen legt 3 &#8211; 4 Eier. Beim Br\u00fcten wechseln sich M\u00e4nnchen und Weibchen ab. Nach 32 Tagen schl\u00fcpfen die jungen St\u00f6rche. Sie k\u00f6nnen noch nicht fliegen, sie sind Nesthocker. Deshalb werden sie von ihren Eltern mit Futter versorgt. Diese sammeln die Nahrung im Schlund und w\u00fcrgen sie f\u00fcr ihre Jungen im Nest aus.<\/p>\n<p>Die Storcheneltern sorgen aber nicht nur f\u00fcr die Nahrung. Bei starkem Sonnenschein stellt sich ein Altstorch mit ausgebreiteten Fl\u00fcgeln \u00fcber die Jungen. So sind diese nicht der hei\u00dfen Sonne ausgesetzt und sitzen im Schatten. Die Eltern versorgen die Jungen gemeinsam, bis diese das Nest verlassen. Auch danach bleibt das Storchenp\u00e4rchen noch zusammen, manchmal \u00fcber mehrere Jahre hinweg. In gr\u00f6\u00dferen Gruppen sammeln sich St\u00f6rche nur zum langen Flug von Europa nach Afrika und zur\u00fcck. Sie beginnen die Reise in kleinen Gruppen und unterwegs gesellen sich st\u00e4ndig weitere St\u00f6rche hinzu, so dass manchmal Hunderte oder sogar Tausende von ihnen in einer Gruppe fliegen.<\/p>\n<p><span class=\"image-block caption-over-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-316 size-full\" title=\"Foto mit freundlicher Genehmigung von Axel Horn: http:\/\/www.stoerche.de\/\" src=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Storch02_1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"134\" \/><\/span><\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Europa begr\u00fc\u00dfen sich die St\u00f6rche mit lautem Klappern. Dabei legen sie die K\u00f6pfe weit nach hinten auf den R\u00fccken. Diese Begr\u00fc\u00dfung findet w\u00e4hrend der ganzen Brutzeit immer wieder statt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Aussehen<\/h2>\n<p>Sind die jungen St\u00f6rche frisch geschl\u00fcpft, sehen sie noch grau und unscheinbar aus. Sie sind so klein, dass sie bequem in eine Hand passen w\u00fcrden. In nur zwei Monaten werden die jungen St\u00f6rche genauso gro\u00df wie ihre Eltern. Auch bekommen sie das sch\u00f6ne wei\u00dfe Gefieder mit den schwarzen Schwungfedern. Trotzdem kann man sie noch gut unterscheiden, denn die Jungen haben noch nicht die kr\u00e4ftig roten Schn\u00e4bel und Fl\u00fcgel der alten St\u00f6rche.<\/p>\n<p><span class=\"image-block caption-over-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-317 size-full\" title=\"Foto mit freundlicher Genehmigung von Axel Horn: http:\/\/www.stoerche.de\/\" src=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Storch03.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/><\/span><\/p>\n<p>Wenn die St\u00f6rche erst einmal ausgewachsen sind, kann man sie nicht mehr \u00fcbersehen: Mit ihren langen Beinen und dem langen Hals geh\u00f6ren sie zu den gr\u00f6\u00dften heimischen V\u00f6geln. Ihr Gewicht betr\u00e4gt dann etwa 3 kg. Der rote Schnabel und die roten Beine sind ein auff\u00e4lliger Kontrast zu dem wei\u00df-schwarzen Federkleid. Mit dem langen Schnabel f\u00e4ngt der Storch seine Nahrung.<\/p>\n<p>St\u00f6rche fliegen mit ausgestrecktem Hals. Daran kann man sie im Flug von Graureihern unterscheiden, die ihren Hals anwinkeln.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Ern\u00e4hrung<\/h2>\n<p><span class=\"image-block caption-over-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-318 size-full\" title=\"Foto mit freundlicher Genehmigung von Axel Horn: http:\/\/www.stoerche.de\/\" src=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Storch04.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"134\" \/><\/span>Der Storch ist als Froschj\u00e4ger bekannt. Dabei sind Fr\u00f6sche der kleinste Teil der Nahrung eines Storches.Vor allem frisst er K\u00e4fer und Regenw\u00fcrmer, aber auch M\u00e4use, Eidechsen und Maulw\u00fcrfe. Seine Nahrung findet der Storch auf feuchten Wiesen, an B\u00e4chen und Teichen. Auf dem Flug in den S\u00fcden verfolgen St\u00f6rche auch manchmal Heuschreckenschw\u00e4rme, von denen sie sich ern\u00e4hren. Die jungen St\u00f6rche k\u00f6nnen sich ihre Nahrung noch nicht selbst suchen. Deshalb fangen die Eltern Insekten, W\u00fcrmer und kleine Tiere und sammeln diese in ihrem Schlund. Im Horst angekommen speien sie das Futter f\u00fcr ihre Jungen wieder aus. St\u00f6rche finden nur dann genug Nahrung, wenn es ausreichend Feuchtigkeit gibt. Legt der Mensch immer mehr Wiesen trocken, k\u00f6nnen sich keine St\u00f6rche mehr ansiedeln. (Gef\u00e4hrdung)<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Fortpflanzung<\/h2>\n<div id=\"attachment_319\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-319\" class=\"size-full wp-image-319\" src=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Storch05.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"134\" \/><p id=\"caption-attachment-319\" class=\"wp-caption-text\">St\u00f6rche br\u00fcten zum ersten Mal im Alter von drei bis vier Jahren. Beide Partner bauen gemeinsam ein Nest. Aus \u00c4sten und d\u00fcnnen Zweigen entsteht der m\u00e4chtige Horst. Die Mulde wird mit Laub, Heu, Stroh und Grasb\u00fcscheln ausgepolstert.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_320\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-320\" class=\"wp-image-320 size-full\" src=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Storch08.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"134\" \/><p id=\"caption-attachment-320\" class=\"wp-caption-text\">Zur Paarung stellt sich das M\u00e4nnchen auf den R\u00fccken des Weibchens. Schon wenige Tage sp\u00e4ter legt das Weibchen meist 3 bis 4 Eier. Beide Partner br\u00fcten abwechselnd bis die Jungen nach 32 Tagen schl\u00fcpfen.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_321\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-321\" class=\"size-full wp-image-321\" src=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Storch07.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"134\" \/><p id=\"caption-attachment-321\" class=\"wp-caption-text\">Die Jungen wachsen schnell und machen schon nach 15 Tagen die ersten Stehversuche. W\u00e4hrend ein Elternteil nach Nahrung sucht, bleibt der andere stets bei den jungen St\u00f6rchen. Erst ab dem 25. Lebenstag gehen beide Eltern auf Futtersuche. Die Jungen h\u00fcpfen im Nest herum, \u00fcben das Fl\u00fcgelschlagen und das Klappern. Fliegen lernen sie nach 55 bis 60 Tagen (also etwa nach zwei Monaten).<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_320\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-320\" class=\"size-full wp-image-320\" src=\"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Storch08.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"134\" \/><p id=\"caption-attachment-320\" class=\"wp-caption-text\">Im Herbst starten die jungen St\u00f6rche vor den alten in den S\u00fcden. Dort bleiben sie manchmal die ersten zwei Lebensjahre durchgehend. Erst dann kehren sie selbst zur Fortpflanzung nach Europa zur\u00fcck.<\/p><\/div>\n<div style=\"clear: both;\"><\/div>\n<hr \/>\n<h2>Besonderheiten<\/h2>\n<p>Der Wei\u00dfstorch ist ein Zugvogel. Er hat lange, rote Beine und einen langen, roten Schnabel. Und: Er bringt nicht die Kinder!<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Gef\u00e4hrdung<\/h2>\n<p>Fr\u00fcher sah man \u00fcberall in Deutschland Storchennester auf H\u00e4usern und Masten. Heute werden es j\u00e4hrlich weniger. Das hat vier Ursachen:<\/p>\n<p><strong>Nahrungsmangel<\/strong>: St\u00f6rche finden ihre Nahrung in Feuchtgebieten, also auf feuchten Wiesen, an B\u00e4chen und Teichen. Durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung des Bodens werden heute immer mehr Fl\u00e4chen trockengelegt. Denn in einem morastigen Acker kann kein Traktor fahren. Fl\u00fcsse schl\u00e4ngeln sich nicht mehr durch die Landschaft, sondern flie\u00dfen schnurgerade dahin. Alle diese Ma\u00dfnahmen, die dem Menschen nutzen, schaden den St\u00f6rchen. Sie finden nicht mehr genug Nahrung.\u00a0 Ein junger Storch frisst t\u00e4glich etwa 500 g Regenw\u00fcrmer, K\u00e4fer und andere kleine Tiere. Diese m\u00fcssen seine Eltern aber zun\u00e4chst fangen. Wenn nur wenig Nahrung da ist, k\u00f6nnen die St\u00f6rche nur wenige Junge aufziehen. Dort, wo keine Feuchtgebiete mehr sind, sieht man auch keine St\u00f6rche mehr.<\/p>\n<p><strong>Tod durch Strommasten<\/strong>: Auf ihren Fl\u00fcgen lassen sich St\u00f6rche immer wieder zum Ausruhen nieder. F\u00fcr sie bieten sich die Strommasten geradezu an. Aber sehr viele St\u00f6rche haben sich hier schon den Tod geholt. Unf\u00e4lle passieren auch, wenn St\u00f6rche auf ihren Fl\u00fcgen die Leitungen \u00fcbersehen und daran h\u00e4ngen bleiben.<\/p>\n<p><strong>Jagd auf St\u00f6rche<\/strong>: In Afrika und dem Nahen Osten werden St\u00f6rche gejagt. Teils aus Hunger, teils aber auch als &#8222;Sport&#8220; werden die Tiere geschossen.<\/p>\n<p><strong>Verm\u00fcllung der Landschaft<\/strong>: Herumliegende Einkaufst\u00fcten und Fetzen von D\u00fcngers\u00e4cken verarbeiten die St\u00f6rche beim Polstern der Nester. Diese werden aber bei Regen zur t\u00f6dlichen Gefahr f\u00fcr die Jungst\u00f6rche. Durch Moos, Gras oder selbst Pferde\u00e4pfel, die nat\u00fcrlich zum Polstern verwendet werden, sickert das Regenwasser hindurch. Nicht durch T\u00fcten. Wie in einer Badewanne steigt der Wasserpegel im Nest, und wenn die jungen St\u00f6rche nicht ertrinken, sterben sie sp\u00e4ter an Unterk\u00fchlung.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Impressum (Storchenseite)<\/h2>\n<p>Autor: Die Texte wurden erarbeitet von Swantje Rimpler.<br \/>\nQuellen:<\/p>\n<p>Blutke, G\u00fcnter: &#8222;Storchenland, Paradies auf Abruf&#8220; be.bra Verlag, Berlin, Brandenburg, 1995<br \/>\nLohmann, Michael: &#8222;St\u00f6rche, Impressionen aus dem Leben Adebars&#8220; BLV Verlag, M\u00fcnchen, 1995<br \/>\nMcClintock, B., Sch\u00f6nfeld, S.Gr\u00e4fin: &#8222;Von schlauen F\u00fcchsen und fremden Federn&#8220; Coppenrath Verlag, M\u00fcnster, 1993<br \/>\nSinger, Detlef: &#8222;Die V\u00f6gel Mitteleuropas&#8220; Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp; Co., Stuttgart, 1997<\/p>\n<p>Fotos: mit freundlicher Genehmigung von Axel Horn: http:\/\/www.stoerche.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wei\u00dfstorch Steckbrief Tierart: Wei\u00dfstorch (engl. White Stork) Zuordnung: Wei\u00dfstorch (wiss. Bezeichnung);\u00a0 Stamm der Wirbeltiere;\u00a0 Klasse der V\u00f6gel;\u00a0 Ordnung der Stelzv\u00f6gel;\u00a0 Familie der St\u00f6rche Verbreitung: Sommer in Europa;\u00a0 Winter in Afrika oder im Nahen Osten Lebensraum: Nester auf Hausd\u00e4chern und Masten,\u00a0 immer in der N\u00e4he von Feuchtgebieten Aussehen: lange rote Beine und langer roter Schnabel Gewicht:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"js\/page-fullwidth.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-311","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=311"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1590,"href":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/311\/revisions\/1590"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zooschule-landau.de\/zooschule\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}